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Männer · Sonntag · 02.09.2012

Jurzik hält den Punkt fest

SC Staaken - TeBe 2:2 (1:0)

Das heutige Auswärtsspiel beim SC Staaken endete mit einem leistungsgerechten 2:2-Unentschieden.

Das Auswärtsspiel beim SC Staaken endete mit einem leistungsgerechten 2:2-Unentschieden. Nach einer schwachen Anfangsviertelstunde konnten die Randberliner gleich ihre erste Möglichkeit zur 1:0-Führung nutzen. Sie profitierten dabei von mehreren Missverständnissen innerhalb der TeBe-Abwehr (17.). Auf Seite der Lila-Weißen hatte bis dahin nur Salhab mit einem Fernschuss für Torgefahr gesorgt (10.). Nachdem der Rückstand verdaut war, taten die Borussen im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit mehr fürs Spiel, ohne jedoch wirklich gefährlich zu werden. Die unterm Strich besten Szenen hatten Bongartz (23. Kopfball nach Hendschke-Freistoß), Akgün (28. Drehschuss geblockt), Vukadin (verpasste nach 35 Minuten eine Hendschke-Ecke sehr knapp) und Thokomeni (dessen Zuspiel nach tollem Solo in der 39. Minute keinen Abnehmer im Rückraum fand). Staaken war nur noch mit einem Fernschuss unmittelbar vor dem Seitenwechsel gefährlich, der jedoch knapp am Jurzik-Tor vorbei ging.

In der zweiten Halbzeit verbesserte sich das Niveau des Spiels merklich. Die erste Chance hatten die Staakener mit einem Lattenschuss (48.), bevor TeBe zum lang ersehnten Ausgleich kam. Nach einer Ecke staubte Bongartz einen Abpraller ab – 1:1 (56.). Eine ähnliche Szene sorgte nur fünf Minuten später gar für die Führung der Lila-Weißen. Im Anschluss an eine weitere Ecke scheiterte Salhab zunächst am Staakener Torwart, bevor es Isik besser machte (61.). Anschließend tat Tennis Borussia leider zu wenig fürs Spiel. Anstatt auf die Entscheidung zu drängen, überließen die Schatte-Schützlinge den Staakenern wieder mehr Spielanteile und wurden dafür bestraft. In der 72. Minute rettete Jurzik vor einem freigespielten Gegenspieler zunächst noch hervorragend, war im weiteren Verlauf gegen einen verdeckten Schuss von der 16-Meter-Linie aber machtlos. Auch mit Glück wurde der Punkt in der Schlussviertelstunde über die Zeit gerettet. Gerade in den letzten Minuten war es TeBe-Torwart Jurzik, vorher nicht immer sicher wirkend, der mit drei starken Paraden den Zähler festhielt. Die gut 200 TeBe-Fans unter den etwa 350 Zuschauern zeigten sich mit dem Ergebnis am Ende mehrheitlich zufrieden.

Leider kommen wir nicht darum herum, die Ausfälle Staakener Zuschauer zu kommentieren. Von einigen wenigen Fans der Gastgeber wurden TeBe-Anhänger mehrfach homophob und in mindestens einem Fall auch antisemitisch beleidigt. Selbst wenn sich jene Fans nach dem Abpfiff zum Teil entschuldigten, wurden hier Grenzen überschritten. Diese Vorkommnisse trübten leider den Eindruck, den der gut organisierte und ansonsten sympathische Gastgeber beim TeBe-Anhang hinterließ.

Titelbild: TeBe-Torwart Jurzik rettete das Remis © A. Sprdlik