{"id":1866,"date":"2013-04-25T21:31:02","date_gmt":"2013-04-25T20:31:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.tebe.de\/geschichten\/?p=1866"},"modified":"2013-05-25T09:23:44","modified_gmt":"2013-05-25T07:23:44","slug":"elf-freunde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tebe.de\/geschichten\/elf-freunde\/","title":{"rendered":"Elf Freunde!"},"content":{"rendered":"<p><strong>Der erste Fu\u00dfball-Trainer Deutschlands, Richard Girulatis, war der erste Trainer der Berliner Veilchen<\/strong><\/p>\n<pre class=\"font-variant:small-caps;\">Von Erik Eggers<\/pre>\n<p>Nicht einmal D\u00e4nemark, das kleine D\u00e4nemark, wollte 1923 noch gegen den deutschen Fu\u00dfball antreten. Die Engl\u00e4nder, das gro\u00dfe Vorbild, schon gar nicht. Das nagte an Richard Girulatis. Beide Fu\u00dfballverb\u00e4nde hatten den traditionellen L\u00e4nderwettkampf aufgek\u00fcndigt \u201emit der Begr\u00fcndung, unsere Leistungen seien zu gering, das englische Publikum k\u00f6nne kein Interesse entgegenbringen\u201c, schrieb der Fu\u00dfball-Lehrer 1923 zerknirscht, im Vorwort f\u00fcr die vierte Auflage seines Lehrbuches \u201eFu\u00dfball. Theorie, Technik, Taktik\u201c. Der deutsche Fu\u00dfball, konstatierte er n\u00fcchtern, sei allenfalls zweitklassig. Und das \u201etrotz der gro\u00dfen Ausbreitung, die der Fu\u00dfballsport in Deutschland gefunden hat, sind unsere Leistungen, verglichen mit denen anderer Nationen, welche das Fu\u00dfballspiel zur gleichen Zeit wie wir oder gar noch sp\u00e4ter aufgenommen haben, nicht gerade hervorragend zu nennen\u201c.<\/p>\n<p>Girulatis\u2019 Worte wogen schwer im Fu\u00dfball-Deutschland der Zwanziger Jahre. Seine Fachkenntnis wurde allenthalben anerkannt, das Engagement gew\u00fcrdigt, die Erfahrung respektiert. Mit besagtem Lehrbuch, das 1919 erstmals erschienen war, hatte Girulatis eine erste ernsthafte fu\u00dfballtheoretische Auseinandersetzung abgeliefert. Noch mehr Ruhm sch\u00f6pfte er aus seiner praktischen T\u00e4tigkeit als erster deutscher Fu\u00dfballtrainer. Nicht umsonst bezeichnete ihn die Zeitschrift <em>Der Fu\u00dfball-Trainer<\/em>, als sie 1967 eine Serie \u00fcber \u201eReichs-, Bundes- und Verbandstrainer\u201c publizierte, Richard Girulatis als \u201eAhnherren aller deutschen Fu\u00dfball-Trainer\u201c.<\/p>\n<p>Geboren wurde Richard Girulatis am 21. August 1878 als mittlerer von drei S\u00f6hnen in Berlin. Urspr\u00fcnglich stammte seine Familie aus Girulai, einem kleinen D\u00f6rfchen im Memelgebiet (dem heutigen Litauen). Girulatis\u2018 direkte Vorfahren aber wuchsen in Ostpreu\u00dfen auf. Aufgrund wirtschaftlicher N\u00f6te zogen seine Eltern in den fr\u00fchen 1870er Jahren in die Berliner Metropole, wo sein Vater als Schmied die ersehnte Arbeit fand: Bei Schulthei\u00df in Kreuzberg beschlug er Brauereipferde, welche schwere Bierf\u00e4sser auslieferten. Aus der Jugend ist wenig bekannt, nur so viel, dass ein sportenthusiastischer Lehrer seine Begeisterung auf Girulatis und einige seiner Schulfreunde \u00fcbertrug, so dass sie, just aus der Schule entlassen, im Juli 1892 den \u201eBerliner Thor- und Fu\u00dfballklub Union\u201c gr\u00fcndeten, die sp\u00e4tere \u201eUnion 92 Berlin\u201c. Aus sozialhistorischer Sicht ist dabei bemerkenswert, dass sich die Mehrheit der Vereinsmitglieder nicht \u2013 wie in jener Zeit eher \u00fcblich \u2013 aus Studenten rekrutierte, sondern aus proletarischen \u201eHandwerkerlehrlingen\u201c.<\/p>\n<p>Wie viele andere Vereine pflegte Union auch andere \u201eSports\u201c, wie sie damals hie\u00dfen, etwa Kricket. Fu\u00dfball aber spielte die wichtigste Rolle. Weil dem Verein anfangs kein eigenes Terrain zur Verf\u00fcgung stand, trollten sich die Jugendlichen auf dem ehemaligen Exerzierplatz des Tempelhofer Feldes, der Wiege des Berliner Fu\u00dfballsports, und kamen so schnell in Ber\u00fchrung mit anderen Pionieren des deutschen Fu\u00dfballs. Einem Neffen erz\u00e4hlte Girulatis oft und mit gro\u00dfem Stolz, dass er in jener \u00c4ra die Koffer des ber\u00fchmten Malers Georg Leux tragen durfte, dem charismatischen Gr\u00fcnder des ersten deutschen Fu\u00dfballvereins, BFC Frankfurt. Girulatis\u2019 Verein, der 1927 zusammen mit Vorw\u00e4rts 90 zu Blau-Wei\u00df 90 fusioniert wurde, avancierte nach der Jahrhundertwende zu den besten in Deutschland, wurde 1905 gar Deutscher Meister. Diesen Triumph erlebte der Klubmitbegr\u00fcnder allerdings nicht aus n\u00e4chster N\u00e4he, denn er befand sich \u2013 eingeladen von Verwandten \u2013 zwischen 1903 und 1908 in den Vereinigten Staaten, wo er das fortschrittliche Sportsystem an den Universit\u00e4ten studierte.<\/p>\n<p>Wieder zur\u00fcckgekehrt, stellte Girulatis der ersten Mannschaft von Union 92 seine, wie er sp\u00e4ter bescheiden formulierte, \u201esportlichen Erfahrungen zur Verf\u00fcgung\u201c, und zwei Jahre sp\u00e4ter stellte dieser Klub wieder sportliche Spitze dar. Seit 1912 trainierte er \u2013 noch ehrenamtlich, da der Vereinskassierer eisern den Amateurparagraphen anwandte \u2013 die erste Mannschaft von Tennis Borussia Berlin, einem Verein, wie Girulatis wusste, \u201eauf hohem gesellschaftlichen Niveau\u201c. Allein der Umgang mit den vielen wohlhabenden Mitgliedern muss f\u00fcr den Sohn eines gew\u00f6hnlichen Schmieds, der Buchhalter gelernt hatte, einen immens hohen Stellenwert gehabt haben \u2013 und gleichzeitig Antrieb, diese Stellung weiter auszu\u00fcben. Auffallend gro\u00dfer Ehrgeiz jedenfalls trieb den Trainer. \u201eWir alle unterwarfen uns dem K\u00f6nnen und Willen des t\u00fcchtigen Girulatis, der sich in selbstlosester Weise dem Amte des Trainers hingab\u201c, schrieb der TeBe-Spieler Ernst Rosskopf sp\u00e4ter \u00fcber diese Zeit, \u201eein schweres K\u00e4mpfen hub an, viele Aufopferung und eiserne Disziplin wurden von der I. Mannschaft verlangt, denn der Verein hatte seinerzeit nichts weiter als seinen guten Namen.\u201c<\/p>\n<p>Wie das Training damals genau aussah, das ist nicht \u00fcberliefert. Aber sicher wird Girulatis seine Mannschaft mit vielen \u00dcbungen aus der Leicht- und Schwerathletik konfrontiert haben, durchaus un\u00fcblich in Zeiten, in denen so etwas wie eine Trainingslehre f\u00fcr den Fu\u00dfball schlicht nicht existierte. Alfred Rahn und Anton Fendrich jedenfalls konnten in ihrem 1914 erschienenen Buch \u201eFu\u00dfball\u201c auf keine Trainingsmethodik f\u00fcr den Fu\u00dfball hinweisen, so dass sie sich in ihrer Not auf allgemeine Ratschl\u00e4ge des seinerzeit ber\u00fchmten Sportarztes F.A. Schmidt kaprizierten. \u201eVern\u00fcnftiges Training\u201c bestand damals, so wurde Schmidts Buch \u201eMein K\u00f6rper\u201c zitiert, aus \u201eregelm\u00e4\u00dfiger, h\u00f6chstm\u00f6glich gesteigerter Muskel\u00fcbung, welche besonders auch auf Kr\u00e4ftigung und Entwicklung der Atem- und Kreislauforgane abgezweckt ist\u201c und vor allem aus einer \u201egeeignete Lebensf\u00fchrung\u201c, welche \u201ehinsichtlich der Kost Entfettung und Entw\u00e4sserung der K\u00f6rpergewebe, Ansatz kraftgebender Muskelsubstanz, Vermehrung der roten Blutk\u00f6rperchen\u201c anstrebte. Auch waren \u201eschw\u00e4chende Gen\u00fcsse und zwar Tabak, Alkohol und Geschlechtsgenu\u00df\u201c streng fernzuhalten. Ob die Spieler das strikt befolgten, ist nicht \u00fcberliefert. Girulatis jedenfalls konnte derlei Verhaltensregeln wenig abgewinnen und orientierte sich an den Gepflogenheiten des englischen Fu\u00dfballs, die er von in Deutschland t\u00e4tigen Kollegen wie dem Meistertrainer Bill Townley \u00fcbernahm. Parallel dazu entwarf er eigene Trainingsprogramme.<\/p>\n<p>Das Ergebnis: Mit Girulatis kam der sportliche Erfolg zu Tennis Borussia, 1914 stand der Aufstieg in die h\u00f6chste Klasse. Und so erschien seine Verpflichtung dem Deutsche Fu\u00dfball-Bund (DFB) als logisch, als der Verband im Vorfeld der Olympischen Spiele 1916 in Berlin alles daran setzte, ein sportliches Debakel wie bei der vorherigen Austragung 1912 in Stockholm zu verhindern. Laut DFB-Jahresbericht von 1913\/14 waren zun\u00e4chst gemeinsame Lehrkurse geplant, \u201eum dann in den ihnen zugewiesenen Verb\u00e4nden (die) Arbeit durch Ausbildung von Mannschaften und einzelnen bef\u00e4higten Spielern zu Fu\u00dfball-Lehrern zu beginnen.\u201c Girulatis z\u00e4hlte zu insgesamt f\u00fcnf bezahlten Trainern, neben ihm sollte mit Edgar Bl\u00fcher nur noch ein weiterer Deutscher t\u00e4tig sein, die anderen Trainer vermittelte Walther Bensemann aus England. Eingestellt als Fu\u00dfball-Lehrer des Verbandes Brandenburgischer Ballspielvereine (VBB), war Girulatis der von der Reichshauptstadt Berlin aus operierende sportliche Leiter eines nationalen Vorhabens, das urspr\u00fcnglich mit 50 000 Reichsmark, aufgeteilt auf f\u00fcnf Verb\u00e4nde, ausgestattet werden sollte.<\/p>\n<div id=\"attachment_1871\" style=\"width: 260px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.tebe.de\/geschichten\/files\/2013\/04\/T_3_3_3.jpg\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1871\" class=\"size-medium wp-image-1871\" alt=\"Richard Girulatis: Die taktischen Probleme des Fu\u00dfballspiels. Berlin 1930. Quelle: Thomas Schneider, herzlichen Dank!\" src=\"https:\/\/www.tebe.de\/geschichten\/files\/2013\/04\/T_3_3_3-620x803.jpg\" width=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.tebe.de\/geschichten\/files\/2013\/04\/T_3_3_3-620x803.jpg 620w, https:\/\/www.tebe.de\/geschichten\/files\/2013\/04\/T_3_3_3-77x100.jpg 77w, https:\/\/www.tebe.de\/geschichten\/files\/2013\/04\/T_3_3_3.jpg 1000w\" sizes=\"(max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1871\" class=\"wp-caption-text\">Richard Girulatis: Die taktischen Probleme des Fu\u00dfballspiels. Berlin 1930. Quelle: Thomas Schneider \/ Fu\u00dfball Route Berlin, herzlichen Dank!<\/p><\/div>\n<p>Einige Lehrg\u00e4nge konnten noch durchgef\u00fchrt werden, dann karikierte der Erste Weltkrieg die Friedensidee der Olympischen Spiele. Girulatis wurde nach Kriegsbeginn eingezogen und k\u00e4mpfte zun\u00e4chst in den Sch\u00fctzengr\u00e4ben an der Westfront, um sich 1917 in einem Heimatlazarett als Sportlehrer f\u00fcr Amputierte zu versuchen. Vorher geriet er offenbar in schwere Not, denn im Februar 1915 gew\u00e4hrte ihm der DFB eine monatliche Unterst\u00fctzung von 50 Reichsmark, die indes im April 1916, so der erste <em>DFB-Kriegsjahresbericht<\/em>, \u201emangels Barmitteln eingestellt werden\u201c musste. Die Ideen jedoch, die Girulatis zur Verbesserung des deutschen Fu\u00dfballs einbringen wollte, sind dennoch \u00fcberliefert: in ebenjener Schrift <em>Fu\u00dfball<\/em>, die nach dem Krieg erschien. Diese knapp 150 Seiten markierten einen Grundstein deutscher Fu\u00dfballtheorie. Girulatis erkl\u00e4rte die Charaktere der Spielpositionen, die damals noch Mittell\u00e4ufer hie\u00dfen, diskutierte ausf\u00fchrlich taktische und technische Probleme, dokumentierte Regeln, Ordnungen und Satzungen. Was dieses Lehrbuch jedoch aus heutiger Sicht so bemerkenswert macht, ist sein ideologisches Fundament, die erzieherische Basis, auf der jeder Satz ruht.<\/p>\n<p>Ganz dem Zeitgeist verhaftet, den die tiefe Depression nach dem verlorenen \u201eGro\u00dfen Krieg\u201c pr\u00e4gte, pries Girulatis auch den Fu\u00dfball als ein Mittel zur Volksgesundung. Vor allem aber wies seine \u201eTheorie des Fu\u00dfballspiels\u201c hin auf das p\u00e4dagogische Moment. Fu\u00dfball sollte Massensport werden, damit \u201ealle in ihm liegenden hohen erzieherischen Werte Allgemeingut unserer Volkes werden: Mut, Kraft und Entschlossenheit, den Kampf der Nationen zu bestehen; Selbstlosigkeit und Manneszucht, willig zu tun die Pflicht des B\u00fcrgers zum Wohle des Ganzen, Achtung des Gegners, vornehme Kampfart, auch wenn der Sieg in weiter Ferne.\u201c Dieses Credo, erg\u00e4nzt um das Element des Gemeinschaftskampfes, spitzte Girulatis schlie\u00dflich zu auf den Lehrsatz: \u201eElf Freunde m\u00fc\u00dft Ihr sein, um Siege zu erringen\u201c. Er wollte aus den Jungen eben \u201enicht nur gute Fu\u00dfballspieler, sondern auch anst\u00e4ndige Charaktere aus ihnen machen\u201c, wie er es im Juni 1945 in einem Brief an Carl Diem ausdr\u00fcckte.<\/p>\n<p>Den idealen Gemeinschaftsgeist verk\u00f6rperte laut Girulatis der Lehrmeister aus Gro\u00dfbritannien. Als Musterbeispiel hob sein Lehrbuch die Spielauffassung hervor, die Celtic Glasgow 1914 in einer Tournee durch Deutschland gezeigt hatte. Girulatis schw\u00e4rmte von dem \u201eEindruck der Leichtigkeit\u201c der Spielweise, von den Spielfolgen \u201ediktiert vom Willen der Spieler\u201c, und er stellte die zentrale Position des Mittell\u00e4ufers heraus, \u201edessen Spielweise die gesamte Mannschaft beeinflu\u00dfte und auf dessen in seiner Spielweise liegenden Ideen die ganze Mannschaft blitzschnell einging und die sie in der Tat umsetzte\u201c. Diese Grundideen des Gemeinschaftskampfes seien \u201eim englischen Volke fest verwurzelt, sie kommen im Leben dieser Nation immer wieder zur Geltung und geben uns eine Erkl\u00e4rung f\u00fcr die \u00fcberragende Machtstellung dieses Volkes in der Welt. Die Zeiten des Chauvinismus sollen jetzt vor\u00fcber sein, wir m\u00fcssen uns, ohne unser Nationalbewu\u00dftsein auch nur im geringsten aufzugeben, bem\u00fchen, hervorragende Eigenschaften anderer Nationen zu erkennen und zu w\u00fcrdigen, dann erst, frei von jeder nationalen \u00dcberhebung, werden wir auch klar und deutlich erkennen, was uns Deutschen nottut.\u201c Diese S\u00e4tze sind gleichzeitig Zeugnis davon, wie fest Girulatis selbst in der schwierigen Nachkriegszeit an das Prinzip der Internationalit\u00e4t des Fu\u00dfballs glaubte.<\/p>\n<p>\u201eStillstand bedeutet R\u00fcckstand\u201c hie\u00df sein Motto hinsichtlich der technischen Ausbildung. Eine systematische Einzelausbildung aller Spieler fordernd (Lehrsatz: \u201eDas Kombinationsspiel kann nur von einer Mannschaft mit Erfolg gepflegt werden, welche aus gut durchgebildeten Einzelspielern besteht.\u201c), definierte er en Detail das Anforderungsprofil an jede Spielposition. Und in puncto Taktik formulierte er das Ausloten aller notwendigen Faktoren: \u201eDazu geh\u00f6ren das Wetter und davon abh\u00e4ngig die Bodenbeschaffenheit, Windverh\u00e4ltnisse, Stand der Sonne bei Beginn des Spiels und in der zweiten Spielh\u00e4lfte, ferner die erkannte Eigenart der Spielweise des Gegners, die Kenntnis seiner gut besetzten Posten und der seiner Mannschaft hier und dort vielleicht anhaftenden M\u00e4ngel.\u201c<\/p>\n<p>Die Ausf\u00fchrungen des Lehrbuches hinsichtlich der Aufgaben des Trainers besitzen noch heute programmatischen Charakter. Unerl\u00e4sslich war demnach ein \u201emakelloser Ruf in bezug auf Lebensf\u00fchrung und sportliche Gesinnung\u201c, ohne den straffe Disziplin in der Mannschaft unm\u00f6glich sei. Au\u00dferdem \u201emu\u00df er ein guter Menschenkenner sein, um zu wissen, wie er den Einzelnen anfassen mu\u00df, denn es ist grundfalsch, alle nach einem System gleichm\u00e4\u00dfig behandeln zu wollen. Vor allem mu\u00df er es verstehen, sich die Liebe der jungen Leute zu erwerben und zwar durch Anteilnahme an den kleinen Sorgen der Spieler, die ihm um so williger folgen werden, wenn sie sehen, da\u00df sie bei ihm Verst\u00e4ndnis auch f\u00fcr das finden, was eigentlich nicht im direkten Zusammenhang mit dem Sport steht.\u201c<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich verlangte Girulatis von einem guten Trainer einen sorgsamen Umgang mit Kritik an seinen Spielern: \u201eWer die Psyche des Sportmannes kennt, der wei\u00df, da\u00df eine schlechte Leistung ihn schon selbst sehr niederdr\u00fcckt, und da\u00df eine harte Kritik an Ort und Stelle wie ein Peitschenhieb von dem davon Betroffenen empfunden werden mu\u00df. Die Spieler m\u00fcssen davon \u00fcberzeugt sein, da\u00df der Trainer ihr Freund ist, der jederzeit bereit ist, seine sch\u00fctzende Hand \u00fcber ihn auszubreiten.\u201c Besonders wichtig erschien ihm souver\u00e4ne Gelassenheit und Ruhe: \u201eM\u00f6gen Zuschauer und Spieler auch den Siedepunkt der Sportaufregung erreicht haben, der Trainer mu\u00df, \u00e4u\u00dferlich wenigstens, eiskalt bleiben. Nur so ist er imstande, seine Mannschaft zu ruhigem, \u00fcberlegtem Spiel zu bringen.\u201c Aus den S\u00e4tzen des Lehrers spricht ein hohes Ma\u00df an psychologischer Feinf\u00fchligkeit.<\/p>\n<p>Als 1920 mit der Deutschen Hochschule f\u00fcr Leibes\u00fcbungen in Berlin die erste Sportuniversit\u00e4t der Welt ihre Arbeit aufnahm, kam nur Girulatis, der immer ein wissenschaftliches Fundament gefordert hatte, als Dozent f\u00fcr den Fu\u00dfball in Frage. \u201eFu\u00dfball wurde mit einem Vortrage \u00fcber die erzieherischen Werte des Fu\u00dfballspiels und Aufgaben des Fu\u00dfballehrers eingeleitet\u201c, hie\u00df es im ersten T\u00e4tigkeitsbericht im Sommersemester, im Winter erteilte Girulatis dann 42 Stunden lang praktische Lektionen: \u201eGelehrt wurden: die verschiedenen St\u00f6\u00dfe ohne und mit Ziel, das Stoppen, das Laufen mit dem Ball mit nachfolgendem Schu\u00df, Zuspielen im Kreis, Stellungsspiel. Zum gro\u00dfen Teil sind die Studierenden Anf\u00e4nger. Die Fortschritte sind bei denjenigen, die regelm\u00e4\u00dfig auf dem Spielplatze waren, gut.\u201c Diese Kurse waren der Beginn einer deutschen Fu\u00dfballwissenschaft, die ab 1921 von Willi Knesebeck und ab Sommer 1924 schlie\u00dflich von Otto Nerz fortgef\u00fchrt wurden. Im Wintersemester 1927\/28 \u00fcbrigens schrieb sich ein Student namens Sepp Herberger ein.<\/p>\n<p>Diese Aufbauhilfe war beileibe nicht Girulatis\u2018 einziges Bet\u00e4tigungsfeld. Im Gegenteil: In der Weimarer Republik, in der Fu\u00dfball in Deutschland zum Millionensport geriet, ist der Aktivismus des Trainerpioniers gar nicht zu \u00fcberschauen. Er trat ein f\u00fcr die letztlich am Widerstand der Verb\u00e4nde und Vereine gescheiterte Idee einer Volkshochschule f\u00fcr Leibes\u00fcbungen, von der er sich eine schnellere Verbreitung des Fu\u00dfballs in l\u00e4ndlichen Regionen versprach. Im Auftrag des DFB wurde unter Girulatis fachlichen Leitung 1920 ein Fu\u00dfball-Lehrfilm von der UFA produziert, um auch im neuen Medium Kino das Fu\u00dfballspiel zu popularisieren. Seit 1923 arbeitete Girulatis selbst\u00e4ndig als Sportlehrer, unter anderem bei Reichswehr und Polizei. Und nebenher betrieb er in der Sch\u00f6nhauser Allee ein allerdings nur m\u00e4\u00dfig erfolgreiches Sportfachgesch\u00e4ft, in dem er nat\u00fcrlich auch seinen original \u201eGirulatis-Ball\u201c verkaufte.<\/p>\n<p>Und er trainierte weiterhin Spitzenmannschaften wie TeBe Berlin (1920-1924, mit Unterbrechungen), Hertha BSC (1928\/29) oder den Hamburger SV (1921), und blieb so mit den Problemen des modernen Fu\u00dfballs vertraut. Zwangsl\u00e4ufig kam er so mit dem Amateurparagrafen in Ber\u00fchrung, der von keinem Spitzenspieler wirklich ernst genommen wurde. Denn die Aktiven, die teilweise vor \u00fcber 60 000 Zuschauer antraten, sahen schlicht nicht ein, warum sie als Hauptakteure mit l\u00e4cherlichen Aufwandsentsch\u00e4digungen abgespeist werden sollten. Girulatis duldete die verschleierten Zahlungen an die Spieler. 1960 beschrieb er in einem Brief an Diem die damalige Praxis an einem konkreten Beispiel. Als Trainer von Hertha BSC habe er eine Woche vor einem entscheidenden Spiel um die Berliner Meisterschaft ein abgelegenes Trainingslager anberaumt. Zwei Tage vor der Abfahrt trat ein Spieler \u201ean mich heran und bat mich, sein Gesuch um geldliche Entsch\u00e4digung, damit er sich gut pflegen k\u00f6nne, zu unterst\u00fctzen. Er war n\u00e4mlich nicht in der Lage, nach dem Verbandsheim mitzufahren. Ich gab ihm keine Antwort und schlie\u00dflich wandte er sich w\u00fctend ab mit den Worten: \u201aSie tun ja so, also ob Sie von nichts w\u00fc\u00dften.\u2018 Auch darauf bekam er keine Antwort. Dieser eine Vorgang zeigt Ihnen, da\u00df ich ganz rechtzeitig erkannt hatte, da\u00df es sich um eine unaufhaltsame Entwicklung handelte.\u201c Um die kommerziellen Geburtswehen eines immer popul\u00e4rer werdenden Sports.<\/p>\n<p>Die \u201eMachtergreifung\u201c 1933 bedeutete auch f\u00fcr Richard Girulatis einen tiefen Einschnitt. W\u00e4hrend der b\u00fcrgerliche Sport und seine Funktion\u00e4re in vielerlei Hinsicht vom \u201eDritten Reich\u201c profitierten, wollte sich der mittlerweile 54-J\u00e4hrige, der bereits 1899 in die SPD eingetreten war, wie einer seiner zwei S\u00f6hne sich erinnert, \u201enicht mit dem braunen Gesindel anfreunden\u201c und ging zwei Jahre in die Arbeitslosigkeit. Kompromisslos lehnte er jeden direkten politischen Eingriff in die Welt des Sports ab, der mit dem Ausschluss der Juden aus dem Sport im Fr\u00fchjahr 1933 zweifellos gegeben war. Und zog sich zur\u00fcck aus dem Fu\u00dfball. Es gab damals nicht viele, die seinem wahrhaft leuchtenden Beispiel folgten. Jedenfalls erscheint das Verhalten, das Richard Girulatis in dieser Zeit an den Tag legte, als radikales Gegenmodell zum tagt\u00e4glichen Opportunismus vieler anderer Sportsleute, die sp\u00e4ter erkl\u00e4rten, sich arrangiert zu haben.<\/p>\n<p>Eine Episode, erz\u00e4hlt von seinem damals etwa zehnj\u00e4hrigem Sohn, zeugt von Abneigung und Schlitzohrigkeit des Fu\u00dfballpioniers. Einmal w\u00e4ren anl\u00e4sslich eines nationalsozialistischen Festtages SA-M\u00e4nner an die T\u00fcr gekommen und h\u00e4tten gebr\u00fcllt: \u201eSie haben keine Fahne!\u201c Daraufhin Girulatis schlagfertig: \u201eNee, ich bin arbeitslos, ich kann mir keine leisten.\u201c Er musste erst das Hakenkreuzbanner raush\u00e4ngen, als die SA-Leute eins geholt hatten. Nach Auskunft seines Sohnes erhielt er schlie\u00dflich 1935 eine Arbeit als B\u00fcroangestellter im Heereswaffenamt, danach in G\u00f6rings Luftfahrtministerium. Zuweilen hielt er Vortr\u00e4ge im Rundfunk, und 1939 pr\u00e4sentierte er dem Reichserziehungsministerium einen Entwurf f\u00fcr das, was er im Mai 1933 in einem melancholischen Brief an Diem als die Vollendung seines Lebenswerkes ank\u00fcndigte: \u201eDas Deutsche Nationalspiel der Zukunft\u201c. Es handelte sich um eine Variante des Schlagballspiels, das von Studenten im Berliner Hochschulinstitut f\u00fcr Leibes\u00fcbungen nach einem Test f\u00fcr gut befunden worden war, nach dem Krieg jedoch v\u00f6llig in Vergessenheit geriet. Der Fu\u00dfball, das Nationalspiel der Deutschen, an dessen Entwicklung Girulatis so ma\u00dfgeblich beteiligt gewesen war, duldete kein zweites neben sich.<\/p>\n<div id=\"attachment_1878\" style=\"width: 260px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.tebe.de\/geschichten\/files\/2013\/04\/Junik-Herberger-Podratz.jpg\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1878\" class=\"size-medium wp-image-1878\" alt=\"&quot;Solche Leute&quot; - NationalTrainer Herberger (mitte) mit den TeBe-Spielern Podratz (rechts) und Junik (links) w\u00e4hrend eines Lehrgangs f\u00fcr Nationalspieler in den 1950er Jahren. Illustration: OK Kaugummi, Band IV, Bild 2; Sammlung Buschbom.\" src=\"https:\/\/www.tebe.de\/geschichten\/files\/2013\/04\/Junik-Herberger-Podratz-620x428.jpg\" width=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.tebe.de\/geschichten\/files\/2013\/04\/Junik-Herberger-Podratz-620x428.jpg 620w, https:\/\/www.tebe.de\/geschichten\/files\/2013\/04\/Junik-Herberger-Podratz-100x69.jpg 100w, https:\/\/www.tebe.de\/geschichten\/files\/2013\/04\/Junik-Herberger-Podratz.jpg 1000w\" sizes=\"(max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1878\" class=\"wp-caption-text\">&#8222;Solche Leute&#8220; &#8211; NationalTrainer Herberger (mitte) mit den TeBe-Spielern Podratz (rechts) und Junik (links) w\u00e4hrend eines Lehrgangs f\u00fcr Nationalspieler in den 1950er Jahren. Illustration: OK Kaugummi, Band IV, Bild 2; Sammlung Buschbom.<\/p><\/div>\n<p>Als Berlin nach 1945 wieder aufgebaut wurde, war der Pionier wieder gefragt. Aufgrund seiner Integrit\u00e4t und Sprachkenntnisse avancierte Girulatis zur rechten Hand des US-Sportoffiziers Huff und tat deutlich kund, was er von den personellen Kontinuit\u00e4ten im deutschen Sportwesen hielt. Als er davon erfuhr, dass Herberger an der Deutschen Sporthochschule K\u00f6ln lehrte, schrieb er 1947 erbost an den Rektor Diem, der, selbst starken Angriffen ausgesetzt, Herberger verpflichtet hatte. Girulatis protestierte: Es k\u00f6nne nicht angehen, \u201esolche Leute sofort nach ihrer Entnazifizierung wieder auf die deutsche Jugend loszulassen, wie z.B. Herberger.\u201c \u00d6ffentliche Kritik an Herberger, der 1933 in die NSDAP eingetreten war und von seiner Stellung als Reichstrainer stark profitiert hatte, war indes von Girulatis nicht zu vernehmen. Drei Jahre sp\u00e4ter wurde der \u201eChef\u201c Bundestrainer. Sp\u00e4testens nach dem Berner WM-Triumph verstummten kritische Worte ohnehin. Girulatis, der im Stillen wirkte, widmete sich fortan dem Aufbau einer seri\u00f6sen Fu\u00dfballlehrer-Ausbildung, von der ehemalige Berliner Profis wie Kirsei oder Sobek profitierten, sowie der institutionellen Pflege des 1918 von ihm begr\u00fcndeten \u201eVerbandes Deutscher Sportlehrer\u201c.<\/p>\n<p>Der Vater aller deutschen Fu\u00dfballtrainer hat selbst im hohen Alter den gro\u00dfen Spa\u00df am Fu\u00dfball nie verloren. In seinem Mercedes 300 fuhr Girulatis ungeachtet einer schweren Arthrose jedes Wochenende auf den Fu\u00dfballplatz, um sich den Nachwuchs anzuschauen. \u201eDiese Jugend hat gro\u00dfe Fortschritte gemacht\u201c, schrieb er 1958 hocherfreut an seinen alten Weggef\u00e4hrten Diem, \u201enicht nur in den technischen Fertigkeiten, sondern auch in der sportlichen Haltung. Dazu beigetragen zu haben ist die gr\u00f6\u00dfte Freude meines Lebensabends.\u201c<\/p>\n<p>Richard Girulatis, der am 12. Mai 1963 knapp 85-j\u00e4hrig starb, hat mit seinem Lehrbuch das deutsche Trainer-ABC buchstabiert. Fachlich un\u00fcbertroffen sowie, wie DFB-Chronist Koppehel 1954 meinte, ein \u201eIdealist reinsten Wassers\u201c, ist das Leben dieses Pioniers heute in Vergessenheit geraten. Nur der altmodisch wirkende Spruch \u201eElf Freude m\u00fcsst ihr sein\u201c k\u00fcndet manchmal von der Existenz einer bemerkenswerten Biografie, die gleichzeitig als lebendige Folie deutscher (Fu\u00dfball-)Geschichte dient.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.tebe.de\/geschichten\/files\/2013\/04\/T_3_3_4.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-1870\" alt=\"T_3_3_4\" src=\"https:\/\/www.tebe.de\/geschichten\/files\/2013\/04\/T_3_3_4.jpg\" width=\"1000\" height=\"192\" srcset=\"https:\/\/www.tebe.de\/geschichten\/files\/2013\/04\/T_3_3_4.jpg 1000w, https:\/\/www.tebe.de\/geschichten\/files\/2013\/04\/T_3_3_4-620x119.jpg 620w, https:\/\/www.tebe.de\/geschichten\/files\/2013\/04\/T_3_3_4-100x19.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/p>\n<div style=\"font-size: .75em; font-variant: small-caps;\">Der Autor Erik Eggers (Wulfsmoor, Schleswig-Holstein) ist Historiker und Sportjournalist. In zahlreichen Beitr\u00e4gen besch\u00e4ftigte er sich mit der Geschichte des Fu\u00dfballs.<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div style=\"font-size: .75em; font-variant: small-caps;\">B\u00fccher von und mit Erik Eggers (Auswahl):<\/div>\n<div style=\"font-size: .75em; font-variant: small-caps;\"><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div style=\"font-size: .75em; font-variant: small-caps;\">Erik <strong>Eggers<\/strong>: Fu\u00dfball in der Weimarer Republik. Agon 2001.<\/div>\n<div style=\"font-size: .75em; font-variant: small-caps;\">Dietrich <strong>Schulze-Marmeling<\/strong> (Hrsg.): Davidstern und Lederball. Die Geschichte der Juden im deutschen und internationalen Fu\u00dfball. Verlag Die Werkstatt 2003<\/div>\n<div style=\"font-size: .75em; font-variant: small-caps;\">Erik <strong>Eggers<\/strong>: Die Stimme von Bern. Das Leben von Herbert Zimmermann. Reporterlegende bei der WM 1954. Wi\u00dfner Verlag 2004<\/div>\n<div style=\"font-size: .75em; font-variant: small-caps;\">Dietrich <strong>Schulze-Marmeling<\/strong> (Hrsg.): Strategen des Spiels. Die legend\u00e4ren Fu\u00dfballtrainer. Verlag Die Werkstatt 2005<\/div>\n<div style=\"font-size: .75em; font-variant: small-caps;\">Erik <strong>Eggers<\/strong>: B\u00f6hme &#8211; Eine deutsch-deutsche Handballgeschichte. Verlag Die Werkstatt 2009<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der erste Fu\u00dfball-Trainer Deutschlands, Richard Girulatis, war der erste Trainer der Berliner Veilchen Von Erik Eggers Nicht einmal D\u00e4nemark, das kleine D\u00e4nemark, wollte 1923 noch gegen den deutschen Fu\u00dfball antreten. Die Engl\u00e4nder, das gro\u00dfe Vorbild, schon gar nicht. Das nagte an Richard Girulatis. Beide Fu\u00dfballverb\u00e4nde hatten den traditionellen L\u00e4nderwettkampf aufgek\u00fcndigt \u201emit der Begr\u00fcndung, unsere Leistungen [&hellip;]","protected":false},"author":15,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[571,649,30,363,143,622,665,650,652,655,313,660,661,256,666,525,164,657,654,438,905,662,651,15,670,53,16,493,674,672,642,668,49,633,656,23,534,237,236,535,303,669,671,378,664,676,42,523,663,222,901,160,419,659,667,653,673,675,658,204],"class_list":["post-1866","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-geschichten","tag-1900er-jahre","tag-1910er-jahre","tag-1920er-jahre","tag-1930er-jahre","tag-143","tag-1940er-jahre","tag-665","tag-berliner-thor-und-fusballklub-union","tag-bfc-frankfurt","tag-bill-townley","tag-blau-weiss-90","tag-carl-diem","tag-celtic-glasgow","tag-deutsche-hochschule-fur-leibesubungen","tag-deutsche-sporthochschule-koln","tag-deutscher-fusball-bund","tag-dfb","tag-edgar-bluher","tag-ernst-rosskopf","tag-erster-weltkrieg","tag-fussball","tag-fusballwissenschaften","tag-georg-leux","tag-hamburger-sv","tag-heese","tag-hertha-bsc","tag-hsv","tag-kirsei","tag-koberlein","tag-krumbach","tag-leiserowitsch","tag-lesser","tag-nazis","tag-nsdap","tag-olympische-spiele-1916","tag-otto-nerz","tag-passan","tag-profisport","tag-profitum","tag-reiff","tag-richard-girulatis","tag-roskopf","tag-rudiger","tag-sa","tag-schonhauser-allee","tag-schorik","tag-sepp-herberger","tag-sobek","tag-sportwissenschaften","tag-tempelhofer-feld","tag-trainer","tag-union-92","tag-vbb","tag-verband-brandenburgischer-ballspielvereine","tag-verband-deutscher-sportlehrer","tag-vorwarts-90","tag-w-lutzenberger","tag-w-nehls","tag-walther-bensemann","tag-weimarer-republik"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.tebe.de\/geschichten\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1866","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.tebe.de\/geschichten\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.tebe.de\/geschichten\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tebe.de\/geschichten\/wp-json\/wp\/v2\/users\/15"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tebe.de\/geschichten\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1866"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.tebe.de\/geschichten\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1866\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.tebe.de\/geschichten\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1866"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tebe.de\/geschichten\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1866"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tebe.de\/geschichten\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1866"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}