Schokoladen-Trikots für TeBe!

Der Schokoladen und TeBe setzen ein Zeichen für den Erhalt alternativer Kultur: Ab Freitag fliegt im Mommse die Kuh!

Mit einer Solidaritätsaktion will unser Verein zur Rettung des bedrohten Kulturprojektes in Mitte beitragen: Bis sich ein Sponsor für die Trikotwerbung gefunden hat, wird dort der Slogan Schokoladen bleibt – Alternative Kultur in Berlin erhalten! präsentiert - erstmals zum Saisonauftakt gegen den Brandenburger SC Süd (Freitag, 6.8., 19.30 Uhr, Mommsenstadion).

Die Idee zur Unterstützung des Schokoladens entstand innerhalb der Faninitiative „We save TeBe“, deren Mitglieder zum Teil auch im Umfeld alternativer Kulturprojekte aktiv sind. „Als unsere Fans den Vorschlag an uns herantrugen, hat uns das sofort überzeugt“, sagte der neue Vorstandsvorsitzende Andreas Voigt. „Mit unserer traditionell eher alternativ geprägten Fankultur stellen wir ja selber ein Angebot jenseits des Mainstreams dar und finden es wichtig für unsere Stadt, dass die drohende Verdrängung der Off-Kultur aus den Innenstadtkiezen gestoppt wird. Auch wenn wir wirtschaftlich natürlich darauf angewiesen sind, baldmöglichst wieder einen Brustsponsor zu gewinnen, hoffen wir, dass wir ein bisschen zur Rettung des Schokoladens beitragen können.“

Matthias Legde vom Schoko-Laden e.V. zeigte sich sehr erfreut über die ungewöhnliche Solidaritätsbekundung. „Aufgrund bereits bestehender persönlicher Kontakte war von Anfang an ein guter Draht zueinander vorhanden und wir hatten viel Spaß bei der gemeinsamen Vorbereitung und Umsetzung der Aktion. Angesichts der für unser Projekt ernsten Situation finden wir es natürlich spitze, dass TeBe auf diese Weise ein Statement abgibt und freuen uns auf diverse gemeinsame Projekte, für die bereits interessante Ideen geboren wurden.“

Der Schokoladen existiert bereits seit dem Oktober 1990 und beherbergt neben dem Kulturcafé Schokoladen auch Künstlerateliers, Proberäume, ein Tonstudio, den „Club der polnischen Versager“ sowie das Theater Im Schokohof, Das Wohn- und Kulturprojekt in der Ackerstraße im Berliner Stadtbezirk Mitte kämpft gegenwärtig um seine Existenz, da der Eigentümer des Gebäudes eine Entmietung betreibt. Der Schokoladen war eines der ersten Kulturprojekte, die nach der Wende zur rasanten Wiederbelebung der Spandauer Vorstadt beitrugen. Dieser Stadtteil war in den letzten zwanzig Jahren wie kein anderer von Umstrukturierung und Aufwertung geprägt, welche zu massiven Mietsteigerungen sowie der Verdrängung einkommensschwacher Bevölkerungsteile und Off-Kulturprojekte führte. Der Schokoladen ist heute eines der letzten verbliebenen alternativen Projekte im Kiez um den Rosenthaler Platz.

SCHOKOLADEN
Ackerstrasse 169
10115 Berlin
www.schokoladen-mitte.de
www.myspace.com/schokoladen

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