Schuss vor den Bug

TuS Makkabi - TeBe 4:1 (3:0)

TeBe-Emblem

32 Minuten lang ließen die Spieler von Tennis Borussia ihre Fans im Testspiel beim Landesligisten TuS Makkabi am Mittwochabend zittern, bevor jene die erste Chance ihrer Lieblinge bewundern durften. Doch der abgefälschte Heber von Neuzugang Gino Krumnow, er wechselte vom SC Staaken an den Eichkamp, konnte noch im letzten Moment von der Linie gekratzt werden. Keine 60 Sekunden später traf Zemlin aus 22 Metern nur die Latte und etwa die Hälfte der 80 Zuschauer hoffte darauf, dass TeBe das Spiel nun in den Griff bekommen würde.

Aber zu diesem Zeitpunkt lagen die Lila-Weißen schon mit 0:3 zurück, und die kurze Phase des Aufbäumens entpuppte sich als Strohfeuer. Der wohl kommende Berlinligist war unseren Veilchen besonders in der Anfangsviertelstunde deutlich überlegen. Schon nach drei Minuten ging Makkabi per Strafstoß in Führung (dem Elfmeterpfiff war allerdings eine Abseitssituation voraus gegangen), und legte in der 11. und 13. Minute mit zwei toll herausgespielten Treffern nach. TeBe-Keeper Founou war bei beiden sehr platzierten Einschüssen machtlos und hielt sogar noch einen gefährlichen Freistoß (14.), unsere Abwehr jedoch sah jeweils alt aus.

Bis zu den bereits eingangs erwähnten Chancen kam TeBe nur durch drei Freistoße ansatzweise in die Nähe des gegnerischen Tors, anschließend gelang Isik noch ein schöner Schuss vom linken Strafraumeck (37.). Auf der Gegenseite hatte Makkabi aus 25 Metern noch eine gute Gelegenheit, doch Founou parierte sowohl den Freistoß, als auch den Abstauber (40.).

Nach der Pause verflachte das Spielgeschehen zusehends. Das Geschehen der insgesamt recht fairen Partie spielte sich größtenteils zwischen den Strafräumen ab, die TeBe-Defensive stand nun auch deutlich sattelfester. Makkabi schaltete einen Gang zurück, doch TeBe wusste dies nicht zu nutzen. Einen der nur noch wenigen Abwehrfehler konnte Makkabi mit einem abermals stark herausgespielten Konter zur endgültigen Entscheidung nutzen (64.), bevor TeBe durch Hendschke wenigstens zum Ehrentor kam (76.). Krumnow hatte schön aufgelegt, die kämpferisch starke Leistung des Neu-Borussen war insgesamt eines der ganz wenigen Highlights an diesem trüben Fußballabend. Anschließend war lediglich ein Makkabi-Freistoß (87.), der hauchdünn am Founou-Tour vorbei ging, noch erwähnenswert, bevor der ohne gelbe Karten auskommende Schiedsrichter Hornig die Partie beendete.

Im nächsten Testspiel trifft TeBe am Sonnabend auf den FSV Optik Rathenow, derzeit Tabellendritter der NOFV-Oberliga Nord. Im Sommer gab es bei den Havelländern während der Saisonvorbereitung eine 0:8-Klatsche. Um ein ähnliches Resultat diesmal zu verhindern, ist gegenüber dem Makkabi-Spiel eine deutliche Leistungssteigerung vonnöten. Der Anpfiff auf der Hans-Rosenthal-Sportanlage erfolgt um 14 Uhr.

TeBe spielte mit: Founou - Zimmermann, Dilber, Kirsten (ab 46. Ndombele), Günes, Zemlin, Tetik, Hendschke, Greinert, Isik, Kumnow

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