Halbes Dutzend gegen Havelstädter

TeBe - SSV 6:2 (2:2)

TeBe-Emblem

Im Test gegen den souveränen Landesliga-Aufsteiger SSV kamen die Veilchen heute Vormittag auf der Hans-Rosenthal-Sportanlage zu einem deutlichen 6:2-Sieg. Dabei erzielte der als Linksaußen aufgebotene Gino Krumnow allein drei Treffer.

Dabei ließ der Beginn des Spiels nichts Gutes erahnen: Bereits nach wenigen Minuten verletzte sich Torwart Ümit Erisen am Oberschenkel, während Markus Jurzik nicht zur Verfügung stand. TeBe spielte also in der Folge mit einem humpelnden Keeper. Der starke Landesliga-Aufsteiger vermochte es jedoch nicht, aus diesem Vorteil Profit zu schlagen. Vielmehr waren es die Borussen, die Mitte der ersten Halbzeit in Führung gingen: Gino Krumnow schloss einen mustergültigen Konter nach abgefangenem SSV-Freistoß mit einem schönen Flachschuss von seiner linken Seite ab (22.). Gute zehn Minuten später waren dann jedoch die Gäste, die, im Anschluss an eine TeBe-Ecke, erfolgreich konterten (33.). Kurz darauf gingen die Havelstädter durch einen Foulelfmeter, der auch für einen fitten Torwart unhaltbar gewesen wäre, in Führung (36.). Den Schlusspunkt der sich auf gutem sportlichen Niveau entfaltenden ersten 45 Minuten setzte Veilchen-Stürmer Cenk Akgün, der, mit einem Durchstecker schön in Szene gesetzt alleine vor dem Spandauer Keeper auftauchte und oben links einschoss - 2:2 (41.).

Nach dem Wiederanpfiff gingen die Veilchen binnen 15 Minuten mit zwei Toren in Führung: Zunächst traf der außerordentlich gut aufgelegte Krumnow per Abstauber, bevor der eingewechselte Hassan Salhab diese stärkste Phase der Lila-Weißen mit schnellen Kombinationen, zielstrebig vorgetragenen Angriffen und Pressing bereits tief in der gegnerischen Hälfte mit dem verdienten 4:2 krönte. Kamen die Spandauer doch einmal durch, so konnte spätestens der in der Pause vom Sturm ins Tor gewechselte Akgün Schlimmeres verhindern und hielt den TeBe-Kasten sauber. Auch, als sich Tennis Borussia ab der 69. Minute nach der Gelb-Roten Karte gegen Rechtsverteidiger Fabien Thokomeni in Unterzahl befand, kamen zu den beiden SSV-Toren keine weiteren hinzu. Stattdessen war wiederum Krumnow an den weiteren beiden Toren zum 6:2-Endstand beteiligt: Das erste machte er nach einem tollen Sololauf übers halbe Feld selbst (82.), das zweite bereitete er per Flanke vor (83.).

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