Das beste Geschenk zum 117. Geburtstag von TeBe

VSG Altglienicke - Tennis Borussia Berlin

Im Pokal-Halbfinale setzt sich Tebe am heutigen Abend gegen den Regionalligisten VSG Altglienicke mit 7:6 n.E. (2:2) durch und avanciert ins Finale des AOK Landespokals.

Einige Fans waren noch nicht mal auf ihren Plätzen, da mussten die Lila-Weißen bereits einen ersten großen Schreck wegstecken. In der 1. Minute der Pokalbegegnung patzte unser Keeper Bjarne Rogall und ermöglichte der VSG einen Blitzstart ins Halbfinale. Wer nun mit einer Dominanz der Gastgeber rechnete, wurde schnell eines Besseren belehrt. TeBe schüttelte sich kurz und glich nur fünf Minuten später mit dem ersten Angriff durch eine Flanke von Benyamina über links auf den Kopf von Gelici zum 1:1 aus.

Danach nahmen die Kutrieb-Jungs schnell das Zepter in die Hand und erarbeiteten sich mehrere Möglichkeiten. Eine davon konnte dann in der 27. Minute zur 2:1-Führung genutzt werden. Nach guter Vorarbeit von Gelici und Benyamina netzte Enes Aydin das Spielgerät dann per Flachschuss ein.
Unglücklicherweise wurden die Veilchenfans dann kurz vor dem Seitenwechsel Zeugen eines Déjà-vus: Bjarne Rogall verschätzt sich erneut nach einer Flanke und lässt den Ball vor die Füße eines VSG-Stürmers plumpsen, der diesen nur noch einschieben muss - unfassbar. Mit diesem 2:2 trennen sich beide Mannschaften zur Halbzeitpause.

Trainer Dennis Kutrieb reagierte auf die Geschehnisse des ersten Durchgangs und wechselte Rogall gegen den 19-jährigen Ertugrul Aktas aus.
Unglücklicherweise leistete sich auch der Nachwuchskeeper kurz nach Wiederanpfiff einen Bock, der jedoch ungestraft blieb. Ansonsten brauchten sich die Veilchen auch in Durchgang zwei vor dem Regionalligisten nicht zu verstecken. Sie spielten weiterhin mutig und erarbeiteten sich diverse Chancen, auch wenn sie nicht mehr so spritzig wirkten, wie noch in den ersten 45 Minuten. Insgesamt büßte das Spiel etwas an Geschwindigkeit ein, während es an Härte zunahm. Die Partie fiel im weiteren Verlauf durch kleine, unnötige Fouls auf, mit der Folge, dass Kevin Kahlert in der 75. Minute verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste. Auch die hochkarätigen Chancen wurden rarer. Bis auf eine Kopfballchance der Gastgeber in der 84. Minute waren keine nennenswerten Möglichkeiten mehr zu verzeichnen. Nach den 90 Minuten lud der Unparteiische alle Beteiligten zu zwei weiteren Abschnitten á 15 Minuten ein.

In der Verlängerung wirkten beide Teams etwas träge und es verdichtete sich schnell das Gefühl, dass ein Sieger nur noch im Elfmeterschießen ermittelt werden könnte. Die zusätzlichen 30 Minuten wirkten somit wie ein Waffenstillstand. Als alle dachten, jetzt müsste der Schiedsrichter jeden Moment abpfeifen, drang ein Gastgeberstürmer in die Box und fiel plötzlich im Zweikampf. Schiedsrichter Tom Channir deutete sofort auf den Punkt. Mit dem Halbzeitwechsel bewies Dennis Kutrieb aber ein goldenes Händchen: Aktas pariert den Strafstoß und rettet TeBe ins Elfmeterschießen.

Im Elfmeterschießen verwandelten alle Veilchen, bei Altglienicke verschoss jedoch der erste Schütze, so dass Tennis mit einem 7:6 n.E. ins Pokalfinale des Berliner Landespokals einziehen darf - was für ein Abend.

Forza TeBe!

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