Stellungnahme des Vereins Tennis Borussia Berlin zur öffentlichen Darstellung der Ereignisse der Mitgliederversammlung vom 30.01.2019 in einigen Medien


Bei der Mitgliederversammlung des Vereins Tennis Borussia Berlin am 30. Januar 2019 gab es Ereignisse und Zwischenfälle, die in der aktuellen Presse und den Medien bisher aus Sicht des Vereins unzureichend und zudem sehr einseitig dargestellt wurden. Aus diesem Grund sehen sich Vorstand und Ältestenrat des Vereins zur Stellungnahme veranlasst:


Neben den Berichten aus den Vereinsgremien standen auf der Tagesordnung der Mitgliederversammlung auch Nachwahlen zum Ältestenrat und Wahlen zum Aufsichtsrat. Bis diese Wahlen durchgeführt werden konnten, waren allerdings noch einige Widrigkeiten an diesem Mittwochabend zu überwinden.

Bereits bei den Formalien, wie der Wahl des Versammlungsleiters, wurde die Sitzung mit lauten Zwischenrufen und teils strafrechtlich relevanten Beschimpfungen seitens einiger Mitglieder der Abteilung Aktive Fans (TBAF) massiv gestört. Dieses aggressive und den Versammlungsverlauf außerordentlich störende Verhalten dieser Gruppe hielt nicht nur während der ganzen Versammlung an, sie steigerte sich sogar über den Abend hinweg und provozierte verständlicherweise auch zunehmend lautstarke Gegenreaktionen. Diese aufgeheizte Stimmung mündete schließlich in Handgreiflichkeiten einiger Mitglieder. Dabei wurden einige langjährige und verdiente Mitglieder massiv beschimpft und verunglimpft. Auch die vielen Diskussionsbeiträge zur Arbeit des Vorstands wurden durch lautes Grölen und Brüllen einiger TBAF-Fans gestört, sodass ein ordnungsgemäßer Versammlungsablauf in höchstem Maße erschwert wurde.

Eine große Anzahl neuer Mitglieder, die erstmals an einer Mitgliederversammlung teilnahmen, wurden beleidigt und teilweise wegen ihrer Herkunft verunglimpft. Bei einem Verein mit einer multikulturellen Ausrichtung und Vergangenheit, wie TeBe es ist, ist es nur logisch, dass insbesondere auch die Angehörigen unserer Jugend- und Nachwuchsspieler, Familien unterschiedlichster Herkunft sind. Dies zu kritisieren zeugt nicht nur von hasserfüllter Polemik einiger Fans, sondern stellt auch dar, wie unterschiedlich Toleranz und Vielfalt ausgelegt werden können und wie heuchlerisch „MultiKulti“ gelebt werden kann. Wer für sich Toleranz, menschlichen Umgang und Respekt einklagt, muss diese Werte auch anderen gegenüber praktizieren.

Wir möchten auch richtigstellen, dass neben einer großen Anzahl neuer Mitglieder auch im Kreise der Aktiven Fans dieses Mal viele langjährige Mitglieder an der Veranstaltung anwesend waren, die sonst selten an Mitgliederversammlungen teilnehmen. Dies zeugt von dem großen Interesse dieser Mitglieder an der aktuellen Situation des Vereins.



Das deutliche Ergebnis der Nachwahlen zeigt, welche strategischen Ziele des Vereins von der Mehrheit der Mitglieder unterstützt wird und wie die Haltung einiger TBAF-Mitglieder bei den übrigen Mitgliedern im Verein bewertet wird. 
Der den Gesamtverein repräsentierende Vorstand weist auch zurück, dass einzelne, linksorientierte Fans für sich reklamieren, den Verein bzw. alle Fans, ob jung oder alt, zu vertreten. Jedes Mitglied hat die gleichen Rechte und Pflichten. Das gilt selbstverständlich auch für Trainer und Spieler, die sich auf dieser MV klar für den Vorstand positioniert haben.

Der Vorstand behält sich angesichts einzelner, auch massiver Beleidigungen und Drohungen vor, rechtliche und vereinsrechtliche Schritte gegen einzelne, bekannte Fans einzuleiten. Schon zum Schutz und zur Sicherung der Unversehrtheit aller TeBe-Mitglieder und zur Verteidigung des öffentlichen Ansehens von Tennis Borussia ist zu prüfen, ob auch hinsichtlich der massiven, negativen Beeinflussung der öffentlichen Medien, offenkundig vereinsschädigendes Verhalten einzelner Fans vorliegt, das mit der Vereinssatzung in keiner Weise vereinbar ist.

Der Verein Tennis Borussia Berlin ist ein Fußballverein und keine Plattform für politische Interessen. Tennis Borussia Berlin ist ein Verein, in dem alle Menschen, egal welcher Herkunft, gemeinschaftlich Sport und insbesondere Fußball leben und praktizieren. Die Vielfalt ist die größte Stärke unseres Vereins.

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