Gegen Optik gelingt der nächste Dreier!
Jeffrey Seitz‘ Team spielt derzeit wie aus einem Guss. Die Sperre von Stammspieler Illia Getmanchuk und der Verzicht auf unseren Routinier Rici Bokake-Befonga (der geschont wurde, um kein Risko nach seiner auskurierten Leistenverletzung einzugehen) verursachten am Sonntag keinerlei Bruch: Die, die reinkamen, wussten genau, was sie zu tun hatten – und sie taten es.
In derselben kompakten Grundordnung wie immer gingen unsere Lila-Weißen die Partie gegen die auswärts gefährlichen Rathenower an. Ein besonderes Augenmerk lagt auf Optiks Flügelstürmer Arda Isik, der in der Vorsaison noch zu unserem Kader gehörte. Steven Roßbach und Matteo Jagnjic ließen ihn nie so recht zur Entfaltung kommen.
Matteo hatte auch die erste Chance der Partie: Nach knapp fünf Minuten donnerte er einen Freistoß aufs Tor, Keeper Hawwary brachte die Hände dran, Mirac Balsüzen konnte den Nachschuss nicht nutzen. Zehn Minute später wieder ein Freistoß: Phillip Martens zieht den Ball an den Sechzehner, Mirac verlängert mit dem Kopf und Mohammad Moradi schmuggelte sich zwischen dem Verteidiger und dem Torhüter durch, drückte den Ball gedankenschnell über die Linie: 1:0 (14.) So richtig gefährlich wurde es danch in Hälfte eins nicht mehr: Optik kam zu einigen Distanzgelegenheiten, unsere Abwehr allerdings, in der auch die Stürmer mitackerten, brachten immer ein Bein dazwischen.
Nach der Pause konnte Tarek Iraki, der umgeknickt war, nicht mehr weiter, Ethan Elmore ersetzte ihn. Rathenow wechselte zwei frische Kräfte ein und schon nun höher hinauf, erhöhte das Risiko und den Druck. Erste Frucht war eine Riesenchance für den freistehenden Optiker Hot (53.), seinen Schuss aus zehn Metern entschärfte Yannik Bangsow bravourös. Es boten sich weitere Gelegenheiten für Optik, die dickste wieder für Hot, der aber in Bedrängnis übers Tor schoss (65.).
Unsere Mannschaft fand da aber schon wieder zusehends in Spiel zurück, jeder Schritt, den die Optiker weniger machten, wurde versucht, in Konter umzumünzen: Mohammad setzte eine Direktabnahme nach Levi Lubakis Flankenlauf, Hawwary parierte blendend (72.) Überhaupt zahlte sich Levis Hereinnahme aus, er spielte seine Schnelligkeit gnadenlos aus, doch auch Devis Meißner konnte Levis Vorlage leider nicht veredeln (79.). Und wieder kurz darauf, zog der davongeeilte Levi selber ab, Hawwary fischte den Ball heraus.
Angriff war am Ende die beste Verteidigung, um den Vorsprung ins Ziel zu bringen. Ein ganz wichtiger Dreier gegen einen direkten Tabellennachbarn hievte die Laune der Zuschauer und unser Team nach oben – auf den sehr achtbaren Platz acht. Mit breiter Brust geht es am Freitagabend zu den Füchsen, mit dem guten Gefühl, dass diese sich die Zähne ausbeißen könnten …
TeBe: Bangsow – Roßbach, Frölich, Pourfard – Jagnjic, Iraki (46. Elmore), Martens, Celik – Balsüzen (62. Lubaki), Hounsa (78. Meißner), Moradi (89. Öztürk). 1:0 (14.) Moradi. Zuschauer: 502.





