Revisor:innen nehmen Einsicht in den Zahlungsverkehr von Tennis Borussia

Die Revisor:innen von Tennis Borussia Berlin e. V. nahmen am Montag, den 14. September 2026, Einsicht in die Vereinskonten und führten eine stichprobenartige Prüfung ausgewählter Zahlungsvorgänge durch.

Gegenstand der Prüfung waren die Auszahlungen an Übungsleiter:innen im Nachwuchsbereich, Materialzahlungen für die Jugend in der Saison 2025/26 mit dem Schwerpunkt Taschen sowie aktuelle Zahlungen für CRAFT-Produkte, die Mittelverwendung für Tilgungszahlungen an Günter Brombosch im Zusammenhang mit dem Vergleich über Privatdarlehen sowie die zweckmäßige Verwendung von Sponsorengeldern und Zuwendungen.

Die stichprobenartige Prüfung ergab ordnungsgemäße Überweisungen und eine ordnungsgemäße Verwendung eingehender Gelder. Die Revisor:innen stellten in den geprüften Vorgängen keine Auffälligkeiten fest.

Darüber hinaus wurde festgestellt, dass mehrere Mitglieder des Vorstands sowie zwei Vertreter:innen des Aufsichtsrats über Kontozugriff verfügen. Die übrigen Mitglieder des Aufsichtsrats werden regelmäßig durch die Geschäftsstelle anhand der Kontoauszüge über die Bewegungen auf den Vereinskonten informiert.

Die Aufgabe der Revisor:innen besteht gemäß § 11 der Vereinssatzung in der rechnerischen und sachlichen Prüfung der Kassen- und Rechnungsunterlagen nach Ablauf des Geschäftsjahres. Bei der nun vorgenommenen Einsicht handelte es sich daher ausdrücklich um eine stichprobenartige Überprüfung ausgewählter Zahlungsvorgänge und nicht um die vollständige Jahres- und Buchführungsrevision. Die Revisor:innen nehmen nach der Vereinssatzung eine unabhängige Prüf- und Berichtsfunktion wahr und verfügen über keine operative Entscheidungsbefugnis, diese obliegt nun dem Aufsichtsrat. Mit der vorliegenden stichprobenartigen Prüfung sind sie ihrer prüfenden und berichtenden Funktion im Rahmen der vorgenommenen Konteneinsicht auf bitten von Mitgliedern nachgekommen.
Eine vollständige Bilanz- und Buchführungsrevision folgt mit Abschluss des Geschäftsjahres.

Das Protokoll über die durchgeführte Prüfung wird dem Aufsichtsrat zur Kenntnisnahme übermittelt.

Die Revisor:innen weisen in diesem Zusammenhang auf die Bedeutung einer vollständigen und fortlaufenden Buchhaltung hin, um künftig wieder einen umfassenden Revisionsbericht erstellen zu können. Der aktuelle Vorstand trägt seit Februar 2026 Verantwortung. Zugleich besteht Verständnis dafür, dass dieser Zeit benötigt, um Rückstände aus den vergangenen Jahren aufzuarbeiten.

Die Revisor:innen wünschen dem Vorstand bei dieser Aufgabe gutes Gelingen.

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