Spannung bis zum Schluss: Fikisi hält drei Punkte fest

Puh, was für ein Spiel! Im Heimspiel gegen Lichtenberg 47 war am Samstag Mittag für Unterhaltung gesorgt. Das bessere Ende hatte dabei zum Glück TeBe: Mit 3:2 konnten sich die Lila-Weißen durchsetzen. Insgesamt sahen die 726 Zuschauer*innen einen verdienten Sieg, der allerdings bis in die Nachspielzeit hinein hart erkämpft werden musste.

Den besseren Start ins Spiel erwischte unser Team. Will Siakam kam in der 4. Spielminute zur ersten Chance der Partie, sein Schuss ging allerdings über den Kasten. In der 17. Minute landete der Ball dann nach einem Freistoß von der linken Seite zwei Meter vor dem Lichtenberger Tor, Sebastian Huke kam aber knapp nicht an den Ball. Wie aus dem nichts fiel stattdessen auf der anderen Seite der erste Treffer für die Gäste. Nach einem Abwehrfehler verwandelte Philip Einsiedel zum 0:1.

Immerhin: Vom Gegentreffer ließen sich die Lila-Weißen nicht lange beeindrucken. TeBe spielte weiter nach vorne und kam schließlich in der 34. Minuten zum verdienten Ausgleichstreffer. Nach einer zunächst abgewehrten Ecke zog Kapitän Tim Oschmann aus der zweiten Reihe zum 1:1 ab. Dabei blieb es auch bis zur Halbzeit.

Die zweite Hälfte war dann nichts für schwache Nerven. Nur kurz nach Wiederanpfiff, in der 47. Minute, erzielte Rico Gladrow das 2:1 für TeBe. Nach einem Angriff über die Außenbahn, Flanke und Lattentreffer verwandelte er souverän zur Führung. Diese hatte aber nicht lange bestand: Nach einem gut gespielten Konter der Gäste konnte TeBe-Keeper Jens Fikisi den Ball in der 56. Spielminute zwar zunächst noch abwehren, den Abpraller jedoch verwandelte Philipp Grüneberg. Erneut ließ sich TeBe aber nicht hängen, und nach nur vier Minuten schlugen die Lila-Weißen abermals zurück: Eine Flanke von der linken Seite verwertete Benyas Junge-Abiol mit einem druckvollen Kopfball zum 3:2.

Es folgte eine heiße letzte halbe Stunde. Chancen waren da – sowohl zur Entscheidung für TeBe als auch zum Ausgleich für die Gäste, die mit zunehmender Spieldauer immer stärker drückten. Dass die drei Punkte am Ende im Mommsenstadion blieben, ist nicht zuletzt Jens Fikisi zu verdanken, der in der 81. Minute einen Foul-Elfmeter parieren konnte. Eine letzte große Chance zum Ausgleich hatten die Gäste in der 93. Minute, als nach einer strittigen gelb-roten Karte für Rico Gladrow und Freistoß für Lichtenberg der Ball an der Latte landete.

Nach fünf Minuten Nachspielzeit konnten die Lila-Weißen dann aber jubeln. Beim 3:2 blieb es bis zum Schlusspfiff. „Das war eine gute Antwort auf die 0:4-Pleite am Mittwoch“, sagte TeBe-Coach Markus Zschiesche im Anschluss. „Wir haben die Niederlage in Leipzig gut verkraftet und gezeigt, dass es anders geht.“ In der Tabelle springt TeBe durch die drei Punkte, trotz weiterhin ausstehender Nachholspiele, vorerst auf Platz 13.

Die zweite Englische Woche am Stück ist jetzt geschafft, die dritte steht vor der Tür: Am Mittwoch kommt in der zweiten Pokalrunde TuS Makkabi ins Mommsenstadion. Tickets gibt es ausschließlich online unter tebe.tickets.de. am Sonntag, den 3. Oktober, folgt dann das Auswärtsspiel bei Hertha II. Tickets für den Gästeblock gibt es ebenfalls nur vorab, mehr Infos dazu gibt es hier.

Tennis Borussia – SV Lichtenberg 47  3:2 (1:1)
Regionalliga 2021/22 · 12. Spieltag
Anpfiff: Samstag · 25.09.2021 · 13:00 Uhr
Spielort: Mommsenstadion, Waldschulallee 34, 14055 Berlin
Schiedsrichter: Christopher Gaunitz (TSV Böhlitz-Ehrenberg)
Aufstellung TeBe: Fikisi - Mema (81. Stahl), Bilbija, Samardzic, Sakran (73. Montcheu) - Önal (90. Wagner), Oschmann, Gladrow - Junge-Abiol, Huke (90. Travassos), Siakam
Aufstellung Gegner: Wollert - Hofmann (75. Chor), Schmidt, Krüger, Ohlow - Owcarek (46. Grüneberg), Fiegen - Maric (46. Graf), Gözüsirin, Einsiedel - Gawe
Tor(e): 0:1 (20.) EInsiedel, 1:1 (34.) Oschmann, 2:1 (47.) Gladrow, 2:2 (56.) Grüneberg, 3:2 (59.) Junge-Abiol
Zuschauer*innen: 726
Gelbe Karte(n): Mema, Sakran, Junge-Abiol - Schmidt, Krüger, Einsiedel, Grüneberg, Trainer Lehmann
Gelb-Rote Karte(n): Gladrow (90.+2)
Bes. Vorkommnisse: Fikisi pariert Foulelfmeter von Grüneberg (90.)

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