Auf geht's: Gegen Lok Stendal unter Flutlicht

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Das Warten hat ein Ende: Freitagabend, 19.30 Uhr, in Mommsenstadion startet unser Team gegen Lok Stendal in die neue Saison. Vieles wird neu sein, neue Trikots, neue Gesichter … aber Liebgewordenes bleibt: Jeffrey Seitz rockt an der Seitenlinie, unser Team läuft in Lila-Weiß auf, Mr. Bungle wird Zeremonienmeister sein. Es ist also angerichtet für einen stimmungsvollen Abend!

Die Stimmung ist es auch, die einige unserer Neuzugänge bewogen haben, bei TeBe zu unterschreiben: Unser neuer Innenverteidiger Marius Fleddermann (von Sparta) nannte als Motiv, endlich einmal an einem solchen Flutlichtabend zum Heimteam zu gehören. Und so geht es auch den anderen Neuen, sie freuen sich auf Euch wie Ihr Euch auf sie, ob es unsere neuen Stürmer Eli Hounsa und Devis Meißner (beide aus Mahlsdorf) sind oder unser neuer Mittelfeldregisseur Rici Bokake-Befonga (zuvor Tasmania). Unterstützt sie nach Kräften, das Team ist jung und hungrig und braucht Eure Unterstützung, um zu wachsen!

Mit dem Gegner Stendal hatten wir es lange nicht mehr zu tun, das letzte Duell datiert auf Juli 2020 und endete auswärts mit einem 4:1-Sieg unserer Lila-Weißen. Lok ist für diese Spielzeit aus der Südstaffel versetzt worden, Brandenburg-Aufsteiger Frankfurt tritt dafür im Süden an.

Was gibt es nun zu unserem Gast zu sagen? In der Oberliga Süd hatten die Sachsen-Anhaltiner in der vergangenen Saison als Aufsteiger mit knapper Not die Klasse gehalten (Platz 13, zwei Punkte Vorsprung auf den ersten Absteiger), bilden also einen interessanten Gradmesser für unser Team, das den Klassenerhalt auch erst am letzten Spieltag eintüten konnte.

Besonders aufpassen müssen unsere Spieler auf Lok-Stürmer Philip Witte, der in der Vorsaison 19 Tore in 26 Spielen erzielte und in Stendal blieb. Die Mannschaft ist robust und eingespielt, technisch aber eher nicht auf höchstem Oberliga-Niveau – genau die Sorte Gegner, die uns in der Vergangeheit nicht so gelegen hat.

Doch auch unser Team hat an Kompaktheit und Körperlichkeit zugelegt in der Sommerpause. Zwar haben wir einige der auffälligen Spieler der Vorsaison verloren, allen voran Ebrima Jobe und Emir Can Gencel, wir haben dafür aber mehr Spieler, die torgefährlich werden können als in der vergangenen Saison – im gegnerischen Strafraum hatte es doch erheblich gehakt. In der Vorbereitung ist als Torschütze vor allem Devis herausgestochen, aber auch Mirac Balsüzen, der im Winter aus unserer U19 zum Männerteam stieß, zeigt eine sehr gute Entwicklung als Offensivkraft.

Das betont auch unser Trainer Jeffrey Seitz, der bei unseren jungen Team viel Potential sieht, das sich aber im rauen Oberliga-Alltag erst mal entfalten muss. Letztlich sei das Ziel, so Jeffrey, möglichst bald möglichst weit von der Abstiegszone entfernt zu sein. Positive Überraschungen wie in der Vorsaison gegen Tasmania seien aber durchaus möglich, weil im Team ein gerütteltes Maß an Spielstärke stecke.

Insgesamt steht die neue Sasion unter dem Zeichen der Konsolidierung, die Grundlage für ein Team der Zukunft soll gelegt werden – eines, das sich kontinuierlich entwickelt und wilde Fluktuation wie in der Vergangenheit unnötig macht. Heißt unsere Jungs herzlich willkommen, führt ihnen vor Augen und vor allem Ohren, dass es etwas Besonderes ist, für TeBe zu spielen – und an einem Freitagabend sowieso.

Come on, TeBe!

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