Borussia schlägt Preussen

Tennis Borussia - BFC Preussen 1:0 (0:0)

Viel Regen, viel Kampf, reichlich Torchancen und am Ende ein verdienter 1:0-Sieg für die Veilchen über Lankwitzer Preussen standen am heutigen Abend im Oberligaderby zu Buche.

Schon nach einer Viertelstunde war klar, dass dieses Spiel keinen leichten Sieger hervor bringen würde. Mit vier Siegen im Rücken starteten die Gäste durchaus selbstbewußt und kompakt, aber auch die Borussia überzeugte mit Selbstbewusstsein und viel Kampfkraft. Zudem brachten die Veilchen mehr Zielstrebigkeit und Übersicht mit, weshalb sie sich allein zwischen der 17. und der 24. Minute drei „Todsichere“ erspielten, die jedoch allesamt nicht verwandelt wurden. Zuerst setze Micha Fuß einen Volleydrehschuß knapp neben das Tor, eine Minute später traf Halil Savran nur den Pfosten und schließlich setze erneut Fuß nach einem Alleingang das Leder knapp neben das Tor. All dies wäre Makulatur gewesen, hätten die Lankwitzer in der 33. Minute ihren Konter nach einem Patzer des ansonsten hervorragend agierenden Thiam erfolgreich abgeschlossen. Bruno Ulbricht im TeBe-Tor rettete jedoch erst mit Faustabwehr gegen einen freistehenden Preussen, ehe er Sekunden später per Reflex auch den Nachschuss zunichte machte.
In der zweiten Halbzeit zeigte sich erneut ein ausgewogenes Kräfteverhältnis, jedoch mit einer Borussia, die beharrlich das Tor des Gegners ansteuerte. Nachdem in der 55. Minute ein Veilchentreffer nicht anerkannt wurde, weil Benjamin Griesert gefoult im Strafraum lag und der daraus resultierende Ballvorteil aus Sicht des Schiedrichters nicht umgehend genutzt wurde, schien man sich zumindest auf den Rängen mit einem unbefriedigenden Remis abzufinden. Mit der Hereinnahme von Routinier Stephan Schmidt in der 75. Minute bekam TeBe jedoch den zweiten Atem. Erst setzte Schmidt nach schönem Doppelpassspiel mit Fuß bei seinem zweiten Ballkontakt die Kugel knapp neben den Pfosten, dann zeigte Michael Fuß ein Riesensolo, das ihn im Slalom um drei Lankwitzer vom linken Seitenaus bis in den Strafraum führte. Der Abschluss landete dann leider knapp daneben. Die Preussen hatten zu diesem Zeitpunkt bereits einiges an Kraft gelassen und glichen dies durch Härte aus. Die letzten zehn Minuten glichen dann einem einzigen Sturmlauf der Veilchen. Dieser gesteigerte Siegeswille wurde in der 86. Minute durch Stephan Schmidts Treffer aus dem Strafraumgewühl beloht. Dem Gast fehlte anschließend die Kraft, das Blatt gegen die sehr kompakt und schnell spielenden Borussen noch zu wenden. Somit erreichte Tennis Borussia den dritten Dreier im dritten Spiel nach der Winterpause.

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