Frust beim Turnvater

Berlin Ankaraspor - Tennis Borussia 5:2

Das Friedrich-Ludwig-Jahnstadion bleibt in dieser Saison ein unglücklicher Ort für TeBe: Drittes Spiel – dritte Niederlage. Dass diese beim BAK aber so blamabel ausfallen sollte, war zu Beginn der Partie keinesfalls zu ahnen.

Bereits nach sieben Minute brachte Michael Fuß die Veilchen nämlich mit einem platzierten Schuß ins linke untere Eck in Führung. Beide Teams gingen zu diesem Zeitpunkt engagiert zu Werke, TeBe zeigt eingangs sogar den besseren Spielaufbau. Ebenfalls gemein hatten beide Mannschaften aber auch die desorientierte Abwehr. Die ließ auf Veilchenseite denn auch bereits in der 13. Minute den Ausgleich durch den freistehenden Ibo Türkkan zu. Fuß, Lemcke und Savran setzen dann entschieden nach und hätten in Folge durchaus die TeBe-Führung erzielen können, während der BAK sich zur Mitte der ersten Halbzeit lediglich auf gefährliche Konter von Türkkan und Arslan verlegte. Fast ein wenig überraschend fiel dann in der Nachspielzeit die BAK-Führung, indem Diop eine Hampf-Abpraller über die Linie stocherte.

Bis dahin ein durchaus unterhaltsames Spiel – nach der Pause indes schienen die Borussen keine Spaß mehr an einem geordneten Fußballspiel zu haben. Kein Futter für die Stürmer, keine vernünftige Rückwärtsbewegung im Mittelfeld, ein alleingelassener Timo Hampf und schnell lag man mit 1:4 hinten. Inzwischen waren auch die wenigen Leistungsträger an diesem enttäuschenden Nachmittag vom Schlendrian angesteckt; Christian Schalle legte unbedrängt mit einem Rückpass für Selimi auf, der in der 70. Minute zum 5:1 traf. A-Junior Murat Yilmaz bleibt es nach seiner späten Einwechslung vorbehalten, wieder etwas Engagement in die TeBe-Reihen zu bringen und nach einem schönen Diagonalpaß durch Savran das letzte Tor zum 5:2 zu erzielen – als Trostpflaster für die anwesenden Borussen leider viel zu wenig.

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