Angriff in der Rückrunde

R. Scholl und B. Griesert im Gespräch mit Manuel Greil

Robert und Benjamin: Hi Manuel, Babelsberg scheint sich keine Patzer zu leisten, so dass der Rückstand immer noch 11 Punkte beträgt. Wie schätzt du die momentane sportliche Situation ein?

Manuel Greil: Natürlich ist die sportliche Situation momentan anders, als wir uns vor der Saison erhofft hatten. Nach zuletzt 2 Siegen ist jedoch ein Aufwärtstrend zu erkennen. Uns bleibt nichts anderes übrig, als von Spieltag zu Spieltag unsere „Hausaufgaben“ zu machen und die Spiele zu gewinnen, damit wir bei einem Ausrutscher von Babelsberg sofort zur Stelle sind und den Rückstand verkürzen können.

Worin lagen deiner Meinung nach die Gründe für die bisherigen Punktverluste und dem dadurch nicht so gutem Abschneiden in der Liga?

Man muss schon sagen, dass unsere zwei Niederlagen gegen Yesilyurt und Türkiyemspor unglücklich zustande gekommen sind. Gegen Yesilyurt haben wir das Spiel bestimmt und gegen Türkiyem zwei Mal geführt, trotzdem können wir uns dafür nichts kaufen. Natürlich müssen nach dem Sieg gegen Babelsberg die drei Unentschieden gewonnen werden, wenn man aufsteigen möchte. Dazu kommt auch noch, dass Babelsberg extrem stark ist und „unnormal“ viele Punkte geholt hat.

Was muss sich deiner Meinung nach im Team ändern, um Babelsberg in der Rückrunde noch abfangen zu können?

Zunächst müssen wir Konstanz in unser Spiel bringen. Damit meine ich, dass nach einem oder zwei guten Spielen die Leistung in einem dritten Spiel bestätigt werden muss. Zudem ist es wichtig, auch mal schlechte Spiele zu gewinnen. Drei Punkte sind drei Punkte. Keiner spricht davon, wie du die Spiele gewinnst, ob du nur kämpferisch überzeugst oder „Zauberfußball“ bietest.

Hat sich die Stimmung nach zuletzt 2 Erfolgen in der Liga (Lichterfelder FC, Germ. Schöneiche) und dem Weiterkommen im Pokal ein wenig verbessert?

Nur ein ganz klein wenig, wenn man überhaupt von einer „Verbesserung“ reden kann. Die Mannschaft darf sich aber nicht darauf ausruhen. Wir müssen weiter so spielen, um unsere Chance zu bewahren, Babelsberg noch abfangen zu können.

Abschließend eine letzte Frage zu dir; die Hinrunde ist nun fast beendet und es ist Zeit für ein Fazit. Was sagst du zu deiner ersten Halbserie bei den „Veilchen“

Rundherum recht positiv, auch wenn es natürlich sportlich besser laufen könnte, wobei ich der Meinung bin, dass wir in der Rückrunde nochmal angreifen können. Das Umfeld ist sehr angenehm hier und ich wurde auch am Anfang der Saison super aufgenommen. Mir macht es hier viel Spaß, sei es in der Kabine oder während des Trainings auf dem Platz…besonders mit meinem altem Kumpel Sascha Kadow, mit dem ich hier wieder zusammen spiele.

Danke Manuel und viel Glück dir und der Mannschaft in der Rückrunde!

Ich danke auch…

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