Gajdas geglückter Einstand

Micha Fuß mit Hattrick beim LFC

Im ersten Spiel unter der Verantwortung des neuen Cheftrainers Johann Gajda kamen die Lila-Weißen heute beim Ludwigsfelder FC zu einem klaren 4:0-Auswärtssieg. Aus einem kompakten Mittelfeld mit den Neuzugängen Müslim Can auf rechtsaußen und Andreas Biermann auf der linken Halbposition heraus wurde von Beginn an zielstrebig der Weg zum Tor des Ludwigsfelder FC gesucht.

Bereits nach acht Minuten hatte Halil Savran die Veilchen-Führung auf dem Fuß, doch sein Lupfer über den herauslaufenden LFC-Keeper geriet eine Spur zu weit und senkte sich auf das Lattenkreuz. Drei Minuten später jedoch war es dann soweit und Savran drosch den Ball aus spitzem Winkel in die Maschen. Mit dem Stand von 1:0 für die Veilchen ging es dann auch in die Pause, denn gegen die überaus engagiert verteidigenden Motorstädter taten sich die Borussen zwischenzeitlich recht schwer. Völlig ohne gegnerische Einwirkung verletzte sich allerdings in der letzten Spielszene vor dem Halbzeitpfiff Kapitän Daniel Petrowsky, der einen Sprint an der rechten Seitenauslinie humpelnd abbrechen musste, was eine Zerrung oder Schlimmeres befürchten lässt.

Die zweite Halbzeit begann so, wie die erste endete: TeBe präsentierte sich weiter ballsicher und mit der besseren Spielanlage, während es die bissigen Brandenburger zu verhindern wussten, dass daraus Profit geschlagen werden konnte. Mehr als ein vom Ludwigsfelder Tormann zur Ecke geklärter Schuss des aufgerückten Philipp Wanski (50.) sowie ein geblockter Versuch von Savran nach einer Ecke (63.) waren alles, was in dieser Phase heraussprang. Auch ohne den verletzten „Abräumer“ Petrowsy blieb die einmal mehr umformierte Borussen-Defensive ein sicheres Bollwerk. Eine hervorragende Partie lieferte der nach seinem neuerlichen Nasenbeinbruch wieder als „Maskenmann“ aufgelaufene Felix Below im Abwehrzentrum.

Nach einer guten Stunde begann dann die große Micha-Fuß-Show. Der TeBe-Stürmer, der in dieser Saison zunächst meist auf der rechten Mittelfeldposition zum Einsatz gekommen und noch ohne Torerfolg geblieben war, brachte den Sieg mit seinem Hattrick in weniger als 20 Minuten in trockene Tücher. Mustergültig bedient wurde er dabei zunächst von Sturmpartner Savran, der ein weites Zuspiel, statt selber den Abschluss zu suchen, gerade so verlängerte, dass Micha nur noch den Fuß in den Ball halten musste, dann von Ümit Ergirdi, der nach einem Konterlauf über das halbe Feld noch die Konzentration für ein präzises Zuspiel aufbrachte. Beim seinem dritten Treffer profitierte Fuß von einer vorbildlichen Regelauslegung des Schiedsrichters Wenkel: Dieser hatte zunächst nach Bengs‘ böser Tätlichkeit gegen Savran die letztendlich auch zum Torerfolg führende Vorteilssituation weiter laufen lassen, bevor er dem Übeltäter den wohlverdienten roten Karton zeigte.

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