Für einen erfreulichen Abschluss
Pressekonferenz zum Pokalfinale
Freitagmittag lud der BFV zur Pressekonferenz anläßlich des Pokalfinales im Berliner Pilsner Pokal zwischen Tennis Borussia und dem VfB Hermsdorf (Mi. 4.6., 19 Uhr, Jahnsportpark) in die Räumlichkeiten der Dresdner Bank am Pariser Platz. Mit Bernd Sievers, Markus Schatte und Daniel Petrowsky standen dabei auch drei Borussen Rede und Antwort.
Bernd Schulz, BFV-Präsident:
Mein Glückwunsch gilt beiden Vereinen für das Erreichen des Finales. Schließlich ist dies der Jahreshöhepunkt unseres Verbandes, nicht zuletzt auch, weil mit dem Pokalsieg auch das Startrecht im DFB-Pokal verbunden ist.
Markus Schatte, Trainer TeBe:
Zunächst einmal haben wir am Sonntag noch ein wichtiges Spiel gegen Rathenow, das wir gewinnen wollen, um zumindest noch den fünften Platz in der Liga zu erreichen. Anschließend müssen wir die knappen zwei Tage nutzen, um uns voll zu regenerieren. Denn auch einen unterklassigen Gegner darf man im Pokalfinale nicht unterschätzen. Wobei der Umstand, dass Hermsdorf den 1. FC Union aus dem Pokal geworfen hat uns schon dabei helfen wird, sie ernst zu nehmen.
Jörg Schmidt, Trainer VfB Hermsdorf:
Wir haben unser letztes Spiel gegen Makkabi um einen Tag auf Samstag vorverlegt, damit wir einen Tag mehr Regeneration haben. Für uns wird es in der Liga nur noch darum gehen, dass sich keine Spieler mehr verletzen. Am Finaltag sind wir der Underdog, aber wir wollen unsere Chance nutzen, schließlich ist das für einige wahrscheinlich das Spiel ihres Lebens.
Bernd Sievers, Vorstandsvorsitzender TeBe:
Wir haben uns Ziele gesetzt für die diesjährige Oberligasaison, und die haben wir nicht erreicht. Nun ist am Sonntag Platz fünf das Minimalziel und der Pokal wird zu einem besonderen Highlight – auch in Hinsicht auf die Sponsoren und Fans, die mit der gegenwärtigen sportlichen Situation von TeBe natürlich nicht einverstanden sind.
Daniel Petrowsky, Kapitän TeBe:
Natürlich wollen wir am Sonntag noch ein ordentliches Spiel liefern. Damit wollen wir uns gerade zu Hause gut verabschieden. Wir werden die Saison nicht mehr retten können, was das große Ziel Regionalliga betrifft, aber mit einem Pokalsieg können wir immerhin noch einen erfreulichen Abschluss erreichen.
Tobias Röttgen, Spieler Hermsdorf:
Die Lockerheit bei unserer Truppe weicht so langsam der Anspannung. Immerhin ist es für viele die einzige Gelegenheit, dass sie einmal im Männerbereich einen Titel gewinnen.






