Borussia schlägt Preussen

BFC Preussen – TeBe 0:4 (0:1)

Auch in das Spiel des Spitzenreiters gegen den Tabellenletzten der Oberliga ging Tennis Borussia mit voller Konzentration. Folglich konnten die am Mittwoch noch überraschend im Pokal über Regionalligist Türkiyemspor siegreichen Lankwitzer auch souverän mit 4:0 bezwungen werden. Die Treffer für TeBe erzielten Michael Fuß, Aymen Ben-Hatira, Benjamin Griesert und Firat Karaduman. Somit führt Tennis Borussia die Tabelle zwölf Spieltage vor Saisonende mit 16 Punkten Vorsprung an.

Keine fünf Minuten brauchte es, bis der lilaweiße Anhang an der Malteserstraße jubeln durfte: Stürmer Michael Fuß war im Preussen-Strafraum nicht zu halten, prüfte Keeper Stefan Maus aus Nahdistanz und versenkte das zu kurz abgewehrte Leder dann trocken ins linke untere Eck. Der weitere Spielverlauf geriet dementsprechend – TeBe übernahm das Szepter und gab es bis Spielende nicht mehr aus der Hand. Nur mit der Chancenverwertung haperte es bis zur Halbzeit. Dreimal scheiterte Aymen Ben-Hatira in aussichtsreicher Position, Fernando Aquiles da Silva traf von der Strafraumgrenze nur die Querlatte und in der 45. Minute wurde ein weiterer Treffer von Michael Fuß wegen Abseitsstellung nicht gegeben.

Man wollte sich schon auf einen „Arbeitssieg“ einstellen, als gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit Ali Iraki den Gastgebern einen Bärendienst erwies, als er Felix Below grob foulte und dafür die Rote Karte sah. War TeBe bis dato schon überlegen, brachte das Überzahlspiel dann die Entscheidung: Unaufgeregt und voller Spielfreude wurde kombiniert, Ben-Hatira versenkte in der 55. Minute eine Kopfball, Benjamin Griesert – an diesem Tag außerordentlich gut aufgelegt – überlupfte aus 30 Metern den sehr weit vor seinem Kasten stehenden Preussen-Keeper zum 0:3 (63.) und nur acht Minuten später erhöhte der eingewechselte Firat Karaduman sogar auf 0:4. Die Partie war gelaufen und dennoch gab es noch Aufregung, als sich der erst zehn Minuten im Spiel befindliche Fuat Kalkan bei einem Pressschlag eine Knieverletzung zuzog und die Partie nicht mehr fortsetzen konnte. Da ihr Auswechselkontingent bereits erschöpft war, brachten so auch die Veilchen die Partie mit 10 Mann zu enden. Ein Spiel, in dem sich Tennis Borussia konstant im Vorwärtsgang befunden hatte und dessen Resultat allemal verdient ist.

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