Lehrreiches Remis

TeBe – TSG Neustrelitz 1:1 (1:0)

Weniger druckvoll aufspielend als gewohnt, gelang dem Oberligateam am Freitagabend nur ein 1:1-Unentschieden im Heimspiel gegen den Tabellendritten TSG Neustrelitz. Nachdem Aymen Ben-Hatira in der 25. Minute – wie üblich per Kopf – den Führungstreffer für die Veilchen erzielte, kam der Gast aus Mecklenburg-Vorpommern ebenfalls durch einen Kopfball des Ex-Borussen Robert Scholl in der 67. Minute zum verdienten Ausgleich. Tennis Borussia führt die Tabelle nun mit 22 Punkten an.

Wer sich von der Konstellation Erster gegen Dritten ein Spitzenspiel erhofft hatte, wurde an diesem lauen Frühlingsabend sicherlich ein wenig enttäuscht. Die Neustrelitzer waren erfolgreich bemüht, Tennis Borussia trotz gesteigerten Offensivdrangs nicht zu Treffern kommen zu lassen. Bis zur 25. Minute ging dies auch gut, dann jedoch schickte Benjamin Griesert per Eckball das Leder direkt auf den Kopf von Aymen Ben-Hatira, der wuchtig den Führungstreffer erzielen konnte. Statt nun aber die Druckphase weiter zu nutzen, ließen es die Borussen eher ruhig angehen, während den Gästen anscheinend die Mittel fehlten, um gefährlich in die Hälfte der Lila-Weißen vorzudringen. Ein beschauliches Spiel soweit.

Nach der Halbzeitpause zeigten sich die Neustrelitzer engagierter. Deren gesteigerter Einsatz schlug sich in dieser bislang verwarnungsfreien Partie nicht zuletzt in zwei gelben Karten nieder. Die Veilchen setzten ihrerseits keine zwingenden Mittel entgegen, sondern vertrauten auf die eigenen Fähigkeiten, ein Spiel zu kontrollieren. Gleich mehrerer Freistöße der Neustrelitzer in Höhe des TeBe-Strafraums brachten dann jedoch Gefahr und einer dieser Schüsse bekam schließlich in der 67. Minute den entscheidenden Drall von Robert Scholl, der aus kurzer Distanz am hier chancenlosen Marc Stillenmunkes vorbei einköpfte und den verdienten Endstand herstellte.

Die Trainer in der Pressekonferenz:

Thomas Herbst: „Wir sind heute nicht engagiert genug ins Spiel gegangen und meine Befürchtung hat sich dahingehend bewahrheitet, dass bei solch einer ausgeprägten Tabellenführung, wie wir sie gerade erleben, irgendwann ein Konzentrationsloch kommen muss. Positiv aber ist zu verbuchen, dass unsere Serie ohne Niederlagen gehalten hat und man aus solchen Spielen auch zahlreiche Lehren für den weitere Saisonverlauf ziehen kann.“

Lothar Hamann: „Es ist klar, dass TeBe spielerisch überlegen war, aber wir haben uns in der Halbzeitpause gesagt, dass wir hier wirklich nichts zu verlieren haben und sind entsprechend engagiert wieder ins Spiel gegangen. Wegen dieser zweiten Halbzeit haben wir uns das Remis dann auch verdient.“

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