Die Serie hält

TeBe –Ludwigsfelder FC 1:1 (0:1)

Vier Spieltage vor Saisonende schien es am Freitagabend lange so, als sollte Tennis Borussia die erste Niederlage in dieser Spielzeit erleiden. Felix Below mit seinem Kopfball zum 1:1 gegen den Ludwigsfelder FC (77.) konnte dann aber nicht nur das Remis sichern, sondern sorgte auch dafür, dass unser Oberligameister nach 27. Spieltagen weiterhin unbesiegt ist.

Die Partie hätte sicher einen anderen Verlauf genommen, wenn den scharfen Schuss von Felix Below in der 2. Minute nicht noch ein Ludwigsfelder Abwehrspieler von der Linie gekratzt hätte. Schließlich begann TeBe furios und brachte die Gäste ein ums andere Mal mit überfallartigen Angriffen und einem technisch brillanten Pelardo im Mittelfeld in Verlegenheit. Nach gut 15 Minuten legte sich jedoch der erste Angriffswirbel und die Randberliner begannen sich eigene Chancen zu erarbeiten. Eine schöne Kombination von Hinze zu Haas auf Riediger führte dann auch in der 39.Minute zur Gästeführung. TeBe musste hier offensichtlich der langen Saison Tribut zollen und hatte wenig Energie, nun das Blatt noch vor der Pause zu wenden.

Auch nach der Halbzeit blieb das Kräfteverhältnis ausgeglichen, bessere Technik und Kondition fielen an diesem Abend nicht enschiedend ins Gewicht gegen die Verbissenheit des Gegners. Mit der Schlussoffensive der Veilchen nahm dann auch die Robustheit der Ludwigsfelder zu, was dem Spielfluss nicht eben dienlich war. Dennoch kam Tennis Borussia durch einen sehenswerten Treffer von Felix Below zum Ausgleich: Aymen Ben-Hatira köpfte eine lange Flanke an die Latte, Alexander Jakowitz köpfte den abprallenden Ball Richtung Tor, wo ihm Below – ebenfalls per Kopf – die richtige Richtung in die Masche gab. Bei dieser Aktion verletzte sich der Torschütze jedoch an der Augenbraue und musste gegen Mario Seelisch ausgewechselt werden. Den durchaus möglichen Siegtreffer vergab dann kurze Zeit später Aymen Ben-Hatira, als er den von Michael Fuß aus dem Strafraum zurückgelegten Ball per Heber übers leere Tor setzte.

Das Remis war jedoch gemessen am Einsatz der Gäste durchaus gerecht. Trainer Thomas Herbst betonte auf der anschließenden Pressekonferenz, dass man durchaus merken würde, wie lang diese erfolgreiche Saison nun schon ist und eben auch Kraft gekostet hat, dass er jedoch seiner Mannschaft keinen Vorwurf machen wolle, die Spannung auf dem Platz nun nicht mehr so wie zu Beginn halten zu können. Stattdessen ist er froh und zufrieden, dass die Spieler dennoch dafür gesorgt haben, dass ihre Serie als einzig unbesiegtes Team der Liga weiterhin Bestand hat.

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