Angst vor schwulen Fußballhelden?
Eine Diskussion in der Schaubühne
Der nächste „Streitraum“ der Schaubühne, unseres Kulturpartners am Kudamm, beschäftigt sich mit dem unverändert Vorurteilsbelasteten Umgang mit Schwulen und Lesben im Fußball. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind am kommenden Sonntag (12 Uhr) herzlich zur Veranstaltung im Theater eingeladen.
Homosexualität in der Politik, der Kultur und dem Militär ist gesellschaftsfähig geworden, schwule Männer dürfen fast alles. Nur Fußball spielen dürfen sie anscheinend nicht. Bis heute hat sich in Deutschland kein Fußballer geoutet, weil er Spott und Missachtung, weniger von den Mitspielern, als vielmehr von der Öffentlichkeit fürchtet. Was ist das für eine Öffentlichkeit im Fußball, deren Vorstellung von Männlichkeit im Sport keine schwulen Fußballhelden ertragen kann? Warum hält sich auch 2010, dem Jahr der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika, dieses letzte Tabu?
Eine Diskussion mit Dr. Tatjana Eggeling (Mitbegründerin und stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Initiative Queer Nations), Prof. Dr. Sabine Hark (Soziologin, Leiterin des ZIFG, Zentrum für In terdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung, TU Berlin) und Marcus Urban (Kommunikationsberater und Mitglied im Expertennetzwerk Fussball gegen Homophobie), moderiert von Carolin Emcke.
Termin
Sonntag, 09.05.2010, von 12:00 bis 14:00
Ort
Schaubühne am Lehniner Platz
Kurfürstendamm 153
10709 Berlin
Für
Interessierte Bürgerinnen und Bürger
Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.bpb.de/veranstaltungen/91C1IB






