Debakel gut verabeitet

Hallescher FC - TeBe II 3:1 (2:0)

Die 1:8-Heimniederlage in der Vorwoche gegen den direkten Tabellennachbarn BSC Marzahn zeigte heute beim Halleschen FC keine Nachwirkungen mehr. Ganz im Gegenteil verschaffte sich die Bundesliga-Reserve über 90 Minuten hinweg nachhaltig Respekt.

Der HFC deutlich spielüberlegen biss sich an die gut eingestellten Berliner die Zähne aus, obwohl mit nur zwölf Spielerinnen angereist und mit Clara Lautenbach und Leonie Sohr sogar zwei B-Juniorinnen im Kader.

Kamen die Gastgeberinnnen doch mal durch, so wurden die Chancen entweder leichtfertig vergeben oder Denise Pohlmann wusste aufmerksam die Chancen zu vereiteln.

Kurz vor der Halbzeit machten sich dann die Veilchen das Leben selber schwer als sich zuerst Moschko und Bile Jama von Greulich am 16er düpieren ließen und Pohlmann einen haltbaren Ball aus rechter Position passieren ließ und nur kurze Zeit später dann Weier nicht energisch genug Blume attackierte, sodass diese aus gut 20 Metern das vorentscheidende 2:0 erzielen konnte. Der Ball wurde dabei unglücklich für Pohlmann abgefälscht, schien aber auch nicht unhaltbar zu sein.

Im zweiten Durchgang konterten die Gäste aus Berlin deutlich geschickter, sodass folgerichtig Klatt mit fulminanten Schuss aus gut 25 Metern den Anschlusstreffer erzielen konnte. Roeder stand dabei zu weit vor dem Gehäuse und machte nicht nur in dieser Szene einen unsicheren Eindruck.

Jetzt sollte sich die schwache Trainingsbeteiligung vieler Spielerinnen bemerkbar machen, denn ein angeschlagener HFC zeigte nun unter Druck die eine oder andere Schwäche im Abwehrverhalten, jedoch wurden mangels Kraft Kontersituationen nicht konsequent genug zu Ende gespielt.

Heuser reagierte dann nach Freistoß von Greulich an die Latte am schnellsten und erzielte per Kopf die vorzeitige Entscheidung.

Insgesamt kann unter diesen Bedingungen das Ergebnis als Erfolg gewertet werden. Die gesamte Mannschaft zeigte eine äußerst disziplinierte und engagierte Leistung und hat gezeigt, dass sie nicht gewillt ist, sich kampflos der schwierigen Situation zu ergeben.

Ein Dank geht noch an vier Spielerinnen der III., die vergangene Woche im Spiel gegen den BSC Marzahn aushalfen.

Kommende Woche geht es zum Tabellendritten, dem Lichterfelder FC.

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