Stephan Marx kehrt als Jugendkoordinator und U17-Trainer der Mädchen zurück.

Nach vier Jahren begrüßt Tennis Borussia einen alten Bekannten am Eichkamp. Herzlich Willkommen Stephan Marx!

Stephan Marx (33) trug bis 2001 selbst das lila-weiße Trikot und lernte in dieser Zeit auch die Veilchenladies kennen.

Bis zu seinem frühen Rückzug aus dem aktiven Leistungsbereich blieb der Kontakt zum Mädchen- und Frauenfußball intakt. Anfang 2005 übernahm er dann, hier bei uns die U15-Juniorinnen, erlangte die DFB C-Lizenz und trainierte das Team über drei Saisons. In der Zeit bei anderen Vereinen erreichte er mit den U17-Juniorinnen vom Lichterfelder FC und denen des 1.FC Lübars einen dritten Platz, zwei Vizemeisterschaften und stand drei Mal in Folge im Pokalfinale.

tebe.de: Herzlich Willkommen zurück, Stephan!

Stephan Marx: Hallo, an alle Tennis Borussen und Borussinnen!

tebe.de: Was hat Dich bewogen zurückzukehren?

Stephan Marx: Zum Einen bin ich dem Verein aus meiner Zeit als Spieler und später als Trainer verbunden geblieben. Der Mädchen- und Frauenfußball hat hier eine jahrzehntelange Tradition, der wir schon allein im Sinne der Gemeinnützigkeit im Einzugsgebiet des Vereins berufen sind. Zum Anderen haben die Teams hier stets allen fußballbegeisterten Mädchen und Frauen sportliche Ambitionen geboten, die es weiterhin mitzuverfolgen gilt. Dies Alles in einem harmonischen Umfeld umzusetzen, in dem Anspruch und Wirklichkeit zusammenpassen, ist für mich eine reizvolle Aufgabe.

tebe.de: Welche Aufgaben übernimmst Du?

Stephan Marx: Als Nachwuchskoordinator werde ich mich um die vielseitigen Aufgaben des Trainings- und Spielbetriebs unserer Juniorinnenteams kümmern. In Zusammenarbeit mit allen Trainern, Betreuern und hilfsbereiten Eltern, ohne die es schließlich nicht geht, möchte ich die Freude am Spiel mit der Förderung und Ausbildung aller Spielerinnen in Einklang bringen. Dafür gilt es eine gemeinsame Vereinsphilosophie umzusetzen, bei der Zwischenmenschliches genauso wichtig erscheint wie ausbildungsorientierte Inhalte. Mittelfristig will ich durch bestehende und weitere Schulkooperationen, im direkten Umfeld, die Mädchenteams auf eine breitere Basis stellen. Gleichzeitig werde ich die Talentsuche leistungsorientierter Spielerinnen zur Anhebung der Teamqualitäten, auch im Hinblick auf die Zukunft des ersten Damenteams intensivieren. Den organisatorischen Dingen möchte ich genauso viel Aufmerksamkeit widmen wie den etwaigen Sorgen aller Beteiligten. In enger Zusammenarbeit mit der sportlichen Gesamtleitung und dem Vereinsvorstand vertrete ich die Interessen aller weiblichen Nachwuchsteams. Dafür gilt es nicht nur Konzeptionen zu erstellen, sondern vielmehr diese verantwortungsvoll mit Leben zu füllen.
Da ebenso mein Engagement als Trainer gefragt ist, werde ich diese Tätigkeit, gerne in Zusammenarbeit mit anderen Kollegen, auch übernehmen. Bei der sozialen Verantwortung im Umgang mit den Mädchen helfen mir meine mehrjährigen Erfahrungen. Gepaart mit dem Spaß und dem Ehrgeiz der Spielerinnen, und der Unterstützung ihrer Eltern, gilt es individuelle Fertigkeiten zu entwickeln und diese teamfähig einzubringen. Das bedingungslose Streben nach Erfolg hat dabei keinen übergeordneten Stellenwert. Der Lieblingsfreizeitbeschäftigung, mit sozialen Kontakten, in einem intakten Vereinsumfeld, nachzugehen ist ein wesentlicherer Bestandteil. Wenn dies gegeben ist stellen sich individuelle Fortschritte und der Erfolg im Team, in der Regel von selbst ein.

Darüber hinaus werde ich die U17-Juniorinnen als Trainer übernehmen. Eine Aufgabe, auf die ich mich sehr freue.

tebe.de: Welche Perspektiven siehst Du hier?

Stephan Marx: Im Berliner Mädchen- und Frauenfußball gibt es derzeit kaum vergleichbar gute Rahmenbedingungen. Die Sportanlage bietet auf ihren guten Natur- und modernen Kunstrasenplätzen Trainingszeiten auf Wunsch. Im Grünen gelegen ist die Anlage mit dem Auto, dem Fahrrad und den öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Aus Charlottenburg-Wilmersdorf, aber auch aus Teilen von Spandau, Wedding, Tiergarten, Mitte, Schöneberg, Tempelhof, Steglitz, Zehlendorf und Potsdam ist man in einer halben Stunde hier. Das neue Funktionsgebäude bietet mit einem extra Mädchen- und Frauenbereich, schönen Kabinen und einem gepflegten Sanitärbereich, einem Büro, Lagerräumen und einer Waschküche viel Kompfort. Für das leibliche Wohl befinden sich mehrere Gasträume in direkter Nähe. Last but not least natürlich das Mommsenstadion. Was alle Rahmenbedingungen betrifft gibt es andere Vereine, die da schon an ihre Grenzen stoßen. Auch die Unterstützung durch Sponsoren ist vorhanden. Alles in Allem ist genügend Potential da und auch die damit verbundenen sportlichen Perspektiven gegeben.

tebe.de: Welche Dinge sind Dir noch wichtig?

Stephan Marx: Das gemeinsame Vereinsleben aller Altersklassen liegt mir am Herzen. Alle Mädchen und Frauen sollen sich an erster Stelle als Spielerinnen von Tennis Borussia identifizieren. Das schafft Zusammenhalt und beugt der Abgrenzung in den verschiedenen Teams vor. Zwischen allen Trainer-innen, Betreuer-innen, Eltern, Spielerinnen und Vereinsmitarbeiter-innen wünsche ich mir einen harmonischen Umgang, damit hier mit Freude und Spaß der schönsten Nebensache der Welt nachgegangen werden kann.

tebe.de: Wir wünschen Dir Alles Gute!

Stephan Marx: Danke, dies wünsche ich auch allen anderen Aktiven, Mitstreitern und Helfern hier bei Tennis Borussia!

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