Remis an der Ruschestraße

Lichtenberg 47 - TeBe 0:0

Dank einer deutlichen Steigerung gegenüber der zuletzt gezeigten Leistung konnten die Veilchen heute beim Berlin-Liga-Zweiten, dem SV Lichtenberg 47, verdient einen Punkt entführen.

Tennis Borussia begann mit einer veränderten Startelf und in einer defensiven Grundordnung mit einer Dreierreihe vor der Vierer-Abwehrkette; hinter der einzigen Spitze, Beyazit Taflan, zogen Benny Hendschke und Okan Isik die Fäden im Offensivspiel. Doch auch die Lichtenberger, aufgrund ihrer Tabellenposition und als Heim-Team klarer Favorit, zeigten trotz der blamablen TeBe-Niederlage gegen Cimbria Trabzonspor am letzten Spieltag Respekt und interpretierten ihr 4-4-2 zunächst eher defensiv.

Dementsprechend sahen die Zuschauer zunächst viele sichere Pässe in der jeweiligen Defensive, aber nur vereinzelte, schnell vorgetragene Angriffe. Den ersten „Riesen“ konnten dabei die Hausherren für sich verbuchen, doch der satte Schuss strich am Pfosten vorbei. Nicht besser machte es kurze Zeit später Hendschke, der im Fünfmeterraum eine Taflan-Hereingabe nach dessen Konterlauf auf der linken Außenpostion nicht richtig traf, sodass der Ball zwischen dem zweiten Pfosten und dem dort lauernden Isik ins Aus trudelte.

So blieb es zum Halbzeitpfiff bei einem torlosen Unentschieden, wobei die Veilchenfans mitunter sogar leichte Vorteile auf Seiten ihrer Mannschaft wahrgenommen hatten. Klare Torchancen jedoch waren auf beiden Seiten Mangelware geblieben. Viel mehr als je eine Handvoll abgefangener Angriffe, heruntergepflückter Hereingaben, Verlegenheits-Fernschüsse, ergebnisloser Ecken und vergebener Freistoßchancen gab es nicht zu notieren.

Zur zweiten Halbzeit konnte dann Taflan aufgrund einer Verletzung nicht mehr auflaufen. Für ihn rückten Hendschke und Isik vor, dahinter erhielt Winterpausen-Zugang Dogukan Topuz die Gelegenheit, sich zu beweisen. Während man jedoch fortan in vorderster Front den wuseligen Taflan vermisste, fehlten hinter den Spitzen die Erfahrung und die Übersicht von Hendschke und Isik. So geriet auch die Defensive der Borussen zunehmend unter Druck und selbst TeBe-Keeper Dennis Rahden erhielt wiederholt die Gelegenheit, sich auszuzeichnen.

Am Ende war es keiner der beiden Mannschaften gelungen, den Ball im gegnerischen Kasten unterzubringen. Das Unentschieden nutzt sicher eher den Tennis-Borussen, die sich weiter deutlich oberhalb der Abstiegsränge stabilisieren, als den Hausherren, denen der Punkt aber ausreicht, um ihren zweiten Platz zu halten und die sich trotz aktuell fünf Punkten Rückstand weiterhin zum Kreis der Aufstiegsaspiranten zählen lassen dürfen, zumal ein klares Bekenntnis des aktuellen Tabellenführers Altglienicke zur Oberliga nach wie vor aussteht.

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