TeBe steht im Viertelfinale des Berliner Pokals
Mit einem 4:1 (1:0) gegen Stern 1900 ist TeBe in das Viertelfinale des Berliner Pilsner-Pokals eingezogen. Wegen der Witterungsbedingungen und des schlechten Zustands des Rasens im Mommenstadion fand die Partie auf Kunstrasen in der Julius-Hirsch-Sportanlage statt. Bei eisigen Temperaturen und ungewöhnlich früher Anstoßzeit fanden sich etwa 150 Fans ein und waren Zeuge einer kurzweiligen Partie, die für TeBe die erwartet schwierige Aufgabe war.
Das hohe Ergebnis täuscht ein wenig über den Verlauf der Partie hinweg. Nach zunächst schwungvollem Auftakt der Lila-Weißen sind die Sterne aus Steglitz gut ins Spiel gekommen, haben gut die Räume dichtgemacht und auch munter nach vorne gespielt. Umso wichtiger, aus Sicht der Veilchen, dass „Rocky“ Rockenbach da Silva gerade kurz vor der Pause der wichtige Treffer zum 1:0 gelang. Thiago verwandelte einen direkten Freistoß, den er in der 41. Spielminute gefühlvoll über die Mauer schlenzte.
In der zweiten Halbzeit zeichnete sich ein ähnliches Bild ab. Stern blieb gefährlich und gelang der sehenswerte Ausgleich durch Robert Schrade (61.). Zu dieser Zeit war die TeBe-Abwehr in Unterzahl, weil Göwecke nach Verletzungspause noch nicht zurück im Spiel war. Direkt im Gegenzug fiel glücklicherweise wieder die Führung für Lila-Weiß: Skade wird auf der linken Seite gut freigespielt und geht zielstrebig in den Strafraum. Sein Ball wird schließlich von Stern-Spieler Tim Felsenberg in die eigenen Maschen bugsiert (63.). Von da an dominierte TeBe zunehmend die Partie und konnte noch nachlegen. Karim Benyamina erzielte die Tore zum 3:1 per Kopf nach Ecke (75.) sowie zum 4:1 nach schönem Zuspiel von Edwini-Bonsu (89.).
Im Viertelfinale trifft Tennis Borussia nun auf Tasmania Berlin – ein attraktives Los. Die Partie findet nächsten Samstag um 14:00 Uhr daheim statt.
Auf geht’s, TeBe!






