TeBe entscheidet Pokal-Krimi für sich
Tennis Borussia besiegt den SV Tasmania Berlin im Viertelfinale und zieht damit ins Halbfinale des Berliner Pilsner-Pokals ein.
Neben dem BFC Dynamo, der sich heute mit 3:0 gegen die Lichtenberger durchgesetzt hat, gehört Tennis damit zu den letzten vier Teams dieses Wettbewerbs. Das dritte Viertelfinale wird morgen zwischen dem FC Internationale Berlin 1980 und dem BSV Eintracht Mahlsdorf ausgetragen und die letzte Entscheidung fällt am 11.04. bei der Begegnung Berliner SC gegen die Füchse Berlin aus Reinickendorf.
Bei der heutigen Partie, die die Veilchen grippebedingt ohne ihren Trainer Thomas Brdaric bestritten, mussten die Borussen allerdings bis zur letzten Sekunde zittern, als Sefa Kahraman den erlösenden letzten Schuss im Elfmeterschießen sicher ins Netz des Tasmania-Keepers bugsierte.
Dabei sah es über lange Strecken so aus, als würden die Lila-Weißen heute nichts anbrennen lassen, auch wenn sich Tas sehr gut verkaufte und der vermeintliche Klassenunterschied lediglich auf dem Papier präsent war. TeBe hatte über weite Strecken zwar mehr Spielanteile und die besseren Chancen, doch versäumte es, die Partie vorzeitig zu entscheiden. In der 11. Spielminute gelang die frühe Führung durch Benyamina nach Vorlage durch Thiago, bevor dann Thiago selbst in der 31. Spielminute einen Strafstoß zum 2:0-Halbzeitstand verwandelte.
Nach Wiederanpfiff zur 2. Halbzeit blieben die Veilchen jedoch zu passiv, so dass die Gäste mutiger wurden und öfter – meist über hohe Bälle – in den lila-weißen Strafraum eindringen konnten. So war es nicht verwunderlich, dass Tasmania in der 61. Minute durch Julian Loder auf 2:1 verkürzen konnte. Auch danach blieben die Borussen die aktivere Mannschaft und ließen kaum nennenswerte Chancen zu. Doch in den letzten Minuten der regulären Spielzeit warfen die Gäste alles in die Waagschale. Bei einem Freistoß ging der gegnerische Torwart mit nach vorne und wurde kurz vor der Strafraumgrenze gefoult. Arber Shuleta beförderte daraufhin den daraus resultierenden Freistoß in der 4. Minute der Nachspielzeit gefühlvoll ins Netz der Lila-Weißen zum 2:2-Ausgleich.
In den 30 Minuten der Nachspielzeit blieb beiden Mannschaften der Siegtreffer verwehrt, so dass die Partie im Elfmeterschießen entschieden werden musste. In diesem setzte sich TeBe durch, nach dem die Gäste zwei Mal nicht trafen, Tennis lediglich den ersten Elfmeter verschossen hatte.
Damit wurde das Match spannender, als der Spielverlauf es zunächst vermuten ließ und der Einzug ins Halbfinale darf letztlich als glücklich bewertet werden, aber wie heißt es doch so schön: Danach fragt am Ende keiner mehr!
Am Mittwoch geht es dann im Meisterschaftsbetrieb weiter im Nachhol-Heimspiel gegen Torgelow. Anstoß ist um 19:00 Uhr im Mommsenstadion.
Forza TeBe!






