Brombosch-Prozess: Bei TeBe bleiben die Lichter an!

Vergangenen Sonntag konnten wir auf dem Platz endlich einen Dreier einfahren, vor Gericht ist unserem Verein nun ein ganz wichtiger Teilerfolg erlungen. Der ehemalige Vorstandsvorsitzende Günter Brombosch hatte den Verein verklagt, einen Betrag in sechsstelliger Höhe an ihn zurückzuzahlen, den der Kläger als Summe aus mehreren Darlehen deklariert. Dass mitnichten so klar ist, wie diese „Darlehen“ zu bewerten sind, musste der Kläger am Donnerstagvormittag vor dem Landgericht Charlottenburg erfahren.

Zunächst war eine gütliche Einigung zwischen der Brombosch Consulting GmbH und unserem Verein gescheitert. Tennis Borussia hatte angeboten, ohne Anerkennung der Rechtmäßigkeit der Verträge, 67.000 Euro in mehreren Raten an die GmbH des ehemaligen Vorstandsvorsitzenden zu zahlen, dieser beharrte auf einer – angesichts der dubiosen Umstände, unter denen diese Darlehen zustande gekommen waren – völlig unannehmbaren Maximalforderung von 110.000 Euro, die binnen eines Jahres zu leisten gewesen wäre. In diesem Betrag waren zudem ursprünglich an Günter Bromboschs Vorstandskollegen getroffene Zusagen in Umwandlung in Teilspenden nicht berücksichtigt. 

Die erwähnten Umstände sind in der Tat dubios: Der Aufsichtsrat war über diese „Darlehen“ nicht in Kenntnis gesetzt worden vom damaligen Vorstandsvorsitzenden, der so quasi Geldgeber und Geldnehmer in einer Person gewesen zu sein scheint, zumal diese Darlehen so kurze Laufzeiten hatten, dass sie auf jeden Fall unter die Vorstandschaft Günter Bromboschs fielen und auch während seiner Amtszeit zurückgezahlt hätten werden können. Die vorhandenen Verträge sind erst nach der Überweisung ausgefertigt, bei anderen konnte der Kläger keine anderen Dokumente vorweisen als Überweisungsbelege.

Grund genug für den sehr bedacht abwägenden Richter, am ersten Verfahrenstag keine Entscheidung zu fällen – entgegen irriger Pressemeldungen ergeht vorerst kein Urteil. Die Verhandlung wird vielmehr fortgesetzt werden. Der Vorstand sieht dem sehr zuversichtlich entgegen. 

Fazit: Es ist gelungen, zumindest fürs Erste Schaden von unserem Verein abzuwenden. Der Vorstand bleibt trotz der Umstände weiterhin kompromiss- und einigungsbereit. Denn es geht vorrangig um die Zukunft von Tennis Borussia und um Konstanz auf dem eingeschlagenen Weg der wirtschaftlichen Vernunft und Konsolidierung!

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