„Demut, Ehrgeiz, Wir-Gefühl“: Ariel Gala übernimmt den Vorstandsvorsitz
Vertrauen, Transparenz, Gleichberechtigung – das sind die Leitlinien, denen sich der im Zuge der Mitgliederversammlung Ende vergangenen Jahres neu aufgestellte Vorstand verpflichtet sieht. Er besteht aus drei Mitgliedern, die arbeitsteilig, aber nicht hierarchisch zusammenarbeiten: Ariel Gala, der sich um die Entwicklung des Vereins im allgemeinen kümmert und ihn gegenüber Behörden und Geschäftspartnern repräsentiert, Puria Ahmadian, der unterstützt von einem Scouting-Team die sportliche Entwicklung im Auge behält, und Uli Krug, der in erster Linie die Kommunikation im Verein und die Öffentlichkeitsarbeit übernimmt.
Die Satzung verlangt nun, dass der Vorstand einen Vorsitzenden wählt. Puria und Uli haben Ariel gebeten, den Vorsitz zu übernehmen, und freuen sich, dass Ariel den Vorschlag angenommen hat. Der Aufsichtsrat hat Ariel einstimmig in diesem Amt bestätigt. Ariels Stellvertretung obliegt Puria, der von den beiden anderen Vorstandsmitgliedern für diese Aufgabe vorgeschlagen worden war. Die Beglaubigung erfolgte im Notariat Rosenthal.
Der neue Vorstandsvorsitzende betont, dass er von seinen satzungsmäßigen Vorrechten im Binnenverhältnis explizit keinen Gebrauch machen wird. „Wir entscheiden als Team, wir gehen im Team voran“, sagte Ariel: „Ich bin mir aller Herausforderungen des Vereins bewusst, schnelle Erfolge werden durch diverse Fehler der Vergangenheit und Altlasten nicht möglich sein. Ich will aber mit meinem Team, Uli und Puri, nicht in den Rückspiegel schauen und alle Probleme konsequent angehen, so dass wir in den kommenden Jahren strukturell und finanziell ein anderes TeBe erleben, das attraktiven Fußball spielt, stark auf die Nachwuchsförderung setzt und in dem aufgrund der Werte, die uns alle verbinden, ein starkes Wir-Gefühl entstehen wird“, hebt Ariel hervor: „Ich habe den Vorschlag von Uli und Puri sowie die Bestellung des Aufsichtsrats angenommen, weil ich das Gefühl habe, dass wir alle an einem Strang ziehen, und damit meine ich alle Gremien und Protagonisten im Verein. Es ist intern ein fühlbarer Vibe zwischen dem Ältestenrat, Aufsichtsrat, Vorstand und TBAF-Vorstand sowie den Verantwortlichen im Jugendbereich da, den wir nun nach außen mit viel Demut und Ehrgeiz erkennbar machen wollen.“
Die eigenen Stärken erkennen, nutzen und kenntlich machen, in diesem Ziel sind sich die drei einig. „Wir entwickeln so viele gute Spieler in der Jugend, die wir in der Vergangenheit nicht oder nur halbherzig an den Verein gebunden haben“, analysiert Puria, der in Zukunft auf ehrgeizige Kicker aus unserer Region bauen möchte. Auch Uli möchte das Vereinsprofil schärfen: „TeBe ist kein Klub wie jeder andere, er hat eine eigene Kultur, einen eigenen Charakter und eine eigene Geschichte, die ihn sogar über Berlin hinaus unverwechselbar macht – das möchte ich herausstellen und Anhänger gewinnen, nicht zuletzt auch: zurückgewinnen.“
Etwas liegt Ariel ganz besonders am Herzen: „Ich bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen und will mit viel Respekt gegenüber dem Amt und dem einzigartigen Klub meine Leistung bringen und mit Weitsicht den Verein konsolidieren. Gebt uns bitte die Zeit und das Vertrauen, wir werden auch im Falle von Rückschlägen den neu eingeschlagenen Weg konsequent weitergehen und stets auf Preisfairness, die Vereins-DNA und Transparenz achten.“






