Dreimal Aluminium, aber keine Punkte beim BAK

1:2 am Mittwochabend im Poststadion. Was wie ein Alptraum klingt, ist leider harte Wirklichkeit. Die Hoffnung, wenigstens ein Remis in diesem richtungsweisenden Kellerduell zu holen, machte der „Oldtimer“ der blutjungen BAK-Mannschaft, Abdulkadir Beyazit, in der 87. Minute zunichte. Am Ende einer Fehlerkette, die bei einem unnötig verlorenen Zweikampf auf der rechten Außenseite ihren Ausgang nahm, brachte der Torschütze den Ball mit all seiner Routine in unserem Tor unter.

Dabei sah es zur Halbzeit eigentlich gut aus. Nach nervösen ersten zehn Minuten waren die Veilchen klar am Drücker, die Mittelfeldherrschaft lag bei Philipp Martens und Emir Gencel. In Minute 20 erzielte Ebrima Jobe die vermeintliche Führung, wurde aber vom Schiri knapp im Abseits gesehen. Neun Minuten später setzte Mohammad Sey einen Kopfball an die Latte, John Dethlefs hatte perfekt geflankt, kurz darauf traf Emir mit einem Freistoß nur den Pfosten (38.).

Dann Dramatik pur: Ebrima bricht durch, wird vom gegnerischen Keeper von den Beinen geholt. Den fälligen Elfer verschoss er jedoch, Glück, dass er wiederholt wurde: Emir machte ihn dann sicher rein (45.). In der Nachspielzeit traf Anton Pourfard nach Emirs Flanke nochmals per Kopf nur die Latte.

Doch in Hälfte zwei wieder einmal ein Gegentreffer der Marke Kacktor (51.): Ein Ballverlust im eigenen Sechzehner, Furkan Yildirim schließt ab, abgefälscht trudelt der Ball ins Netz. Das zog der Mannschaft den Stecker, der BAK wusste in der Folge aus unserem fahrigen Spiel, das nurmehr als Stückwerk zu bezeichnen war, Profit zu ziehen, kam zwar lediglich zu zwei Chancen, ließ aber auch selber kaum mehr etwas zu. Je länger es dauerte, desto unsicherer agierten unsere Jungs, Fehlpässe und verlorene Zweikämpfe häuften sich. Irgendwie konsequent, dass das Team dann nicht einmal mehr den einen Punkt ins Ziel brachte …

Und um das Unglück vollzumachen: Sportlich ist der Wurm drin und im Mommsenstadion der Pilz. Genauer gesagt: im Rasen. Die Beseitigungsarbeiten ziehen sich laut Amt bis in den April, unsere Ausweichspielstätte wird das flutlichtlose (!) Stadion Wilmersdorf, wo wir am Sonntag zum nächsten Schicksalsspiel Viktoria 89 empfangen. Informationen, wie es terminlich danach genau weitergeht, bekommt Ihr wie immer so schnell wie möglich hier, auf unserer Homepage.

TeBe: Bangsow – Klawa (88. Balsüzen), Pourfard, Frölich, Kastrati – Gencel, Martens – Kolobaric (72. Moradi), Dethlefs, Jobe – Sey (83. Halimi). Zahlende Zuschauer: 227.

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