TeBe is back: 3:1 gegen Tas!
Was für ein Ostergeschenk, das unsere Mannschaft sich selber, über 1000 Zuschauern im Stadion Wilmerdorf und unseren Anhängern allüberall gemacht hat! Ein völlig unerwarteter 3:1-Sieg, souverän erspielt wie hart erkämpft, über den Tabellenführer Tasmania hilft in der Tabelle extrem viel weiter, tut aber auch den Herzen und Seelen derer gut, die sich so für Tennis Borussia eingesetzt haben in den vergangenen Monaten und Wochen.
Dass unser Team an sich glaubt, sah man von ersten Minute an – und dass es vom Trainerteam perfekt vorbereitet worden war. Tasmania war überrumpelt, dass wir so flexibel agierten: Drei Innenverteidiger, Anton Pourfad, Malik Ceesay und Käpt’n Linus Frölich sorgten für Kompaktheit im Strafraum, unterstützt von Fabian Klawa und Jalil Abu Hejab auf der rechten und linken Außenseite, während die bewährte Doppel-Sechs aus Emir Can Gencel und Philipp Martens das gefürchtete schnelle Passspiel der Tasmanen lahmlegte.
Es war aber keineswegs so, dass TeBe gemauert hätte: Die drei Agilen vorne, Ebrima Jobe, John Dethlefs und Marlon Kolobaric erzwangen durch aggressives Anlaufen und Gegenpressing im rechten Moment Ballverluste der Neuköllner – und diesmal belonten sich die Schützlinge von Jeffrey Seitz und Co. sich und uns auch mit Toren: Eine kluge Freistoßvariante von Emir Can auf Ebrimas Kopf brachte nach sieben Minuten die Führung. Und TeBe konnte eine Viertelstunde noch einen drauflegen: Nach Balleroberung zeigten sich John und Marlon äußerst effektiv und erzwangen ein Foul im Fünfmeterraum der Tasmanen und damit einen klaren Elfmeter. Nervenstark wie stets versenkte Emir Can: 2:0!
Die Hütte stand da schon kopf, aber es sollte noch besser kommen: Marlon legte in der Nachspielzeit von Hälfte eins ein bärenstarkes Solo auf der rechten Seite hin, schaffte trotz Bedrängnis eine gute Flanke, die Ebrima nahezu artistisch per Kopf verwertete.
3:0 zur Pause – es war klar, dass Tas jetzt alles probieren würde, doch anders als so oft in dieser Saison hielt unsere Defensive stand, an der sich alle zehn Feldspieler leidenschaftlich beteiligten. Einige Male musste Keeper Yannik Bangsow sein Können aufbieten, aber viele Möglichkeiten konnten sich die Neuköllner nicht herausspielen. Der Gegentreffer nach einer knappen Stunde entstand aus dem Gewühl, klare Spielzüge des Gegners verhinderten die Lila-Weißen bis zum Ende der langen Nachspielzeit. Dann war die Freude grenzenlos, das Stadion Wilmersdorf erzitterte schier unter den Zentnerlasten, die Mannschaft, Trainern und Anhängern von den Schultern fielen. Danke allen für diesen großartigen lila-weißen Moment!
TeBe: Bangsow – Ceesay, Frölich, Pourfard – Klawa (90.+4 Iraki), Gencel (89. Roßbach), Martens (68. Isik), Abu Hejab – Kolobaric, Dethlefs, Jobe. Zahlende Zuschauer: 1006






