Tennis Borussia und Jeffrey Seitz arbeiten weiter zusammen
Die Unterschriften unter dem Vertrag sind trocken: Trainer Jeffrey Seitz wird auch in der kommenden Saison unser Männerteam trainieren – unabhängig davon, ob die Mannschaft die Klasse hält oder nicht!
Jeffrey geht es vor allem darum, „den eingeschlagenen Weg weitergehen zu können, auch wenn es aktuell nicht so rosig aussieht.“ Doch er denkt langfristig: „TeBe hat Zukunft. Ich bin sicher, dass wir hier gemeinsam etwas sehr Gutes aufbauen werden, eine schlagkräftige Truppe, mit der sich alle im Verein und vor allem auch die Fans identifizieren können.“ Zum einen zählt Jeffrey auf die erfolgreiche Jugendarbeit unseres Vereins, die immer wieder vielversprechende Spieler aus den eigenen Reihen hervorbringt; zum anderen, so Jeffrey, arbeite er für die Zukunft gemeinsam mit seinen Mitarbeitern und dem Vorstand an „einem guten Mix aus Jung und Alt, denn ohne Erfahrung geht es nicht. Besonders wichtig aber sind Mentalität und Charakter – die müssen hundertprozentig stimmen“.
Das sieht der Vorstandvorsitzende Ariel Gala genau so: „Wir sind froh, dass wir einen der besten Trainer der Stadt für unser Projekt begeistern konnten und können!“ Dieses Projekt hänge nicht von der Ligazugehörigkeit in der nächsten Saison ab, sondern habe zum Ziel, langfristig verlässliche Strukturen aufzubauen, die dauerhaft erfolgreiches Arbeiten ermöglichen. „Nach all den hektischen Entscheidungen der vergangenen Jahre mit ihren wirtschaftlichen und sportlichen Turbulenzen wie Trainerwechseln und kurzfristigen Kaderplanungen, streben wir Kontinuität und planvolles, durchdachtes Handeln an. Dazu gehört, dass Jeffrey den vollen Rückhalt bekommt, um seinen Weg fortzusetzen, von dem wir komplett überzeugt sind. Er kann sich auf uns verlassen, wir uns auf ihn.“
Jeffrey Seitz hatte erst Ende Januar unsere Männermannschaft übernommen. Eine mutige Entscheidung, denn er, der zuvor unsere völlig neu formierte U19 stabilisiert hatte, bekam einen Kader, auf dessen Zusammenstellung sowie dessen körperlichen und mentalen Zustand er zuvor keinen Einfluss besaß.
Dass es um diesen Zustand nicht zum besten stand, als Jeffrey übernahm, konnte er natürlich nicht schnell mal wegzaubern. Physische und taktische Fortschritte sind bei vielen Spielern seither jedoch klar zu erkennen, auch wenn es der sehr jungen Mannschaft des Öfteren an mentaler Stabilität im harten Abstiegskampf fehlte – auf dessen glückliches Ende wir alle hoffen!






