Verband erzwingt Spiel gegen Schwerin auf der Hans-Rosenthal-Anlage: Zuschauerbegrenzung notwendig!

Böse Überraschung: Trotz der weiter vom Sportamt festgestellten Unbespielbarkeit des Rasens im Mommsenstadion, hat der NOFV eine Verschiebung der für Mittwochabend geplanten Partie gegen Dynamo Schwerin kategorisch und endgültig abgelehnt. Der Verband hat uns aufgefordert, die auch aus seiner Sicht unrechtmäßige Platzsperre gerichtlich aufheben zu lassen oder dieses Spiel auf unserem Ausweichplatz auf der Hans-Rosenthal-Anlage auszutragen – andernfalls wird ein Sportgerichtsverfahren beantragt und wir verlieren womöglich die Punkte am Grünen Tisch.

Die Information kam vom Staffelleiter am Ostermontag mit der Auflage bereits bis zum heutigen Dienstagmittag die Ausweichspielstätte zu melden. Auch die Intervention und mehr als freundliche Unterstützung des Berliner Fußballverbands konnte die NOFV-Verantwortlichen leider nicht umstimmen. 

Das Einreichen einer einstweiligen Verfügung gegen das Sportamt, um die Partie im Mommsenstadion zu erzwingen, haben wir ausgeschlossen. Es geht nur im Miteinander aus unserer Sicht, auch wenn die Platzsperre unrechtmäßig zustande kam, auch ist die Verletzungsgefahr an den herausstehenden Sprinkleranlage vorhanden und nicht wegzudiskutieren. Also bleibt uns nichts übrig, als die Platzsperre und den Zwang des Verbandes anzunehmen.

Weil das Spiel gegen Dynamo sicherheitsrelevant und der Ausweichplatz am Kühlen Weg dafür definitiv ungeeignet ist – keine Fantrennung möglich, nur ein Eingang, weitläufiges Gelände und zu wenig Platz an den Spielfeldumrandungen – müssen wir morgen aus Verantwortung für das Wohl der Besucher – eine Begrenzung der Zuschauerzahl vornehmen.

Das heißt: Es gibt keine Abendkasse! Auch der Online-Vorverkauf musste gestoppt werden! Zutritt zur Hans-Rosenthal-Anlage (Anpfiff 19.30 Uhr) können wir leider nur Inhabern von TeBe-Dauerkarten und Menschen, die bereits ein Online-Ticket erworben haben, ermöglichen.

Niemand bedauert diese Zwangslage und die notwendigen Maßnahmen mehr als wir! Allzu gern hätten wir die phantastische Stimmung auf den Rängen während des Karfreitagsspiels gegen Tasmania mit in diese wichtige Partie genommen. Unsere dringende Bitte deshalb: Drückt unserem Team die Daumen, auch wenn ihr es am Mittwochabend nicht direkt anfeuern könnt, und kommt so zahlreich wie möglich am Sonntag zur Auswärtspartie gegen Sparta (14 Uhr, Fischerstraße). Wir lassen uns nicht unterkriegen!

Abschließend möchten wir uns auch an die Schweriner Fans wenden: Trotz aller Rivalität und Vorerfahrungen ist es ganz sicher nicht im unseren Interesse gewesen, Euch zu diesen Spiel mehr oder weniger ausladen zu müssen. Diese so wichtige Partie hätte ein gemeinsames Zittern und Fiebern im Stadion ausdrücklich für beide (!) Teams verdient gehabt. Es tut uns aufrichtig leid, dass es anders gekommen ist.

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