Viel zu leichte Gegentore: 1:4 bei Makkabi

Es kam im Eichkamp-Derby richtig dick. Statt des von Optimisten erhofften einen Punkts, der uns wenigstens vor Rathenow und dem BAK in der Tabelle gehalten hätte, gab es vier Gegentore und insgesamt das Gefühl, eiskalt abgeduscht worden zu sein. So eiskalt eben, wie Makkabi seine Gelegenheiten nutzte.

Die allerdings wurden wieder einmal auf dem Silbertablett serviert. Fiel der Führungstreffer der Gastgeber auf dem Kunstrasenplatz der Julius-Hirsch-Anlage noch unter die Kategorie „Kann passieren“ – nach einem Ballverlust tauchte Gefrörer allein vor Keeper Yannik Bangsow auf und überwand ihn aus spitzem Winkel (15.) – rechneten die weiteren zur Kategorie „Darf auf keinen Fall passieren“.

Aber der Reihe nach: Unser Team hielt zunächst spielerisch gut mit und kam zu Abschlussmöglichkeiten in einer verteilten Partie. Vom frühen Rückstand, den Stahl nach einem Standard per Kopf auf zwei Tore erhöhte (38.; unsere Zuordnung war leider schlecht), ließen sich die Veilchen nicht umhauen und belohnten sich nach gutem Pressing mit dem Anschluss durch Muhammad Sey (42.)

Kurz darauf dann aber der Genickbrecher: Ein sehr schlampiger Rückpass zwang Yannik dazu, weit herauszulaufen, wobei der versuchte, den folgenden Zweikampf spielerisch zu lösen, anstatt den Ball Richtung Avus zu schlagen. Makkabi profitierte von diesem schweren Schnitzer, Ziemann brachte den Ball schließlich im verlassenen Tor unter (45.). Die Köpfe gingen bei unserem Team runter, den Fans verschlug es die Sprache.

Das blieb auch in der zweiten Hälfte so. Makkabi präsentierte sich viel zu routiniert, als dass man etwas hätte anbrennen lassen. Das besorgte dafür unsere Defensive: Yannik konnte eine flache Eingabe nicht festhalten, Matkovic staubte zum Endstand ab (55.) Der Rest war Schweigen, auf dem und um den Platz.

Am Mittwoch geht es gegen den Berliner AK, der ein Ausrufezeichen setzte und in Wismar siegte. Im Poststadion steht eine Richtungsentscheidung im Abstiegskampf an. Dass sie in diesem stecken – und zwar über beide Ohren –, müssen unsere Spieler jetzt endlich realisieren. Und im Tabellenkeller kann die Devise nur heißen: Wir verschenken keine Gegentore mehr! Helft unserem Team am Mittwochabend dabei durch Eure Unterstützung. Wir sehen uns!

TuS Makkabi Berlin – Tennis Borussia  4:1 (3:1)
NOFV Oberliga Nord 2025/26 · 20. Spieltag
Anpfiff: Sonntag · 08.03.2026 · 12:00 Uhr
Spielort: Julius-Hirsch-Sportanlage (Kunstrasen), Harbigstr. 40, 14055 Berlin

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