Herzlich willkommen, Mateo, Jacob und Mirac – Good-bye, Bolly!

Der Einwurf, der wie eine Ecke in den Strafraum rauscht, ist derzeit ein beliebtes Mittel, um Torgefahr zu kreieren. Wir dürfen uns in der kommenden Saison auf einen Spieler freuen, der so weit wirft wie kaum ein anderer in der Oberliga: Mateo Jagnjic (l.). Der 21-jährige Linksverteidiger kommt vom SD Croatia, um bei Tennis Borussia den nächsten Karriereschritt machen zu können. Unser Sportlicher Leiter, Sercan Kara, ist von den Qualitäten des Neu-Borussen voll überzeugt: „Er ist ein extrem dynamischer Spieler, der eine regelrechte Pferdelunge hat. Und seine Einwürfe sind eine Waffe.“

Von weit her und doch auch aus der Nähe (aus Spandau) kommt Jacob Lazarus (24, Mitte) an den Eichkamp. Der Torhüter mit dem klingenden Namen und dem US-amerikanischen Pass gelangte über eine Fußballakademie nach Deutschland, ganauer gesagt zu einem Ex-Bundesligisten, der SG Wattenscheid 09. Dort schnupperte er Oberliga-Luft, die ihm nun bei einem anderen Ex-Bundesligisten, Tennis Borussia, wieder um die Nase wehen wird. Sercan schätzt Jacob sehr: „Er strahlt viel Ruhe aus, verfügt über gute Reflexe und einen mindestens ebenso guten Charakter“. Die richtigen Eigenschaften also, um Stammkeeper Yannik Bangsow im Training sportlich herauszufordern.

Aus der eigenen U19 verstärkt Mirac Balsüzen (r.) das lila-weiße Männerteam in der kommenden Saison. Er hatte sich bereits in der vergangenen Rückrunde bei den Männern bestens bewährt und soll da genau so wie bisher weitermachen. Mirac ist ein Offensivspieler, der auf der Zehn genau so spielen kann wie im Angriffszentrum und auf den Flügeln. Er sieht es als Vertrauensbeweis, dass sein Heimatverein ihm den Übergang in den Männerfußball ermöglicht. Sercan ist überzeugt, dass Mirac diesen Übergang packen wird: „Mirac ist vielseitig und wird bei uns die richtige Position finden, um seine Stärken weiterzuentwickeln.“

Das weniger Schöne zum Schluss: Ebrima Jobe, liebevoll „Bolly“ genannt, verlässt uns in Richtung Niedersachsen . Er schließt sich wieder dem Oberligisten BSV Rehden an, von dem er vor zwei Jahren zu TeBe gekommen war. Bolly wird fehlen, menschlich wie fußballerisch. Er hat in der vergangenen Saison nicht nur alle 30 Spiele absolviert, er hat sie auch geprägt mit seinen gekonnten Dribblings und seiner guten Ballkontrolle. Aber wer will es ihm verübeln, dass es ihn wieder in die Nähe seiner Familie zieht? Wir wünschen alles Gute und hoffen, Bolly mal wieder im Mommsenstadion als geschätzten Gast begrüßen zu können!

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