Erfahrung und Ehrgeiz: Hasan Keskin wird neuer Jugendleiter

Hasan Keskin wird neuer Jugendleiter bei Tennis Borussia ‒ das kann man sich so richtig auf der Zunge zergehen lassen. Denn kaum ein Name hat mehr Klang in der Berliner Fußballwelt, insbesondere, wenn es um die Entwicklung von Jugendmannschaften geht.

Für die Nachfolge des zurückgetretenen bisherigen Jugendleiters Francis Banecki war Hasan (2.v.l.) der absolute Wunschkandidat der Vereinsführung (v.l.n.r. Ältestenratsvorsitzender Olaf Zocher, Vorstandvorsitzender Ariel Gala, Aufsichtsratvorsitzender Marcus Garbrecht). Ariel setzt große Hoffnung in den neuen, aber so erfahrenen Jugendleiter, der mit seinen 61 Jahren so ziemlich alles gesehen und erlebt hat, was es im Fußball zu sehen und zu erleben gibt: „Bei Hasan hatte ich von Anfang an das Gefühl, dass er die Herausforderungen bei uns im Verein kennt und mit seiner Erfahrung, seiner Vita, seiner Führungsstärke und seinem Ehrgeiz, mit allen im Verein etwas zu entwickeln, wirklich helfen kann. Ich bin überzeugt, dass wir den ruhigen, sachlichen und beständigen Jugendleiter bekommen, nach dem wir lange gesucht haben.“

In der Tat kann sich Hasans Vita sehen lassen. Vor allem der lange Zeit schier unaufhaltsame Aufschwung von Viktoria 89 bleibt untrennbar mit dem Namen Keskin verbunden. Er war es, der bei dem 2013 entstandenen Fusionsverein aus LFC und BFC Viktoria die Basis dafür legte, dass die Jugendmannschaften des Vereins in die höchstmöglichen Ligen gelangten und dort blieben.

Obwohl er genug Lorbeeren hätte, will sich Hasan nicht auf ihnen ausruhen. Ganz im Gegenteil: „Als TeBe auf mich zukam, hat mich vor allem die Aufgabe gereizt, diesen großen Verein wieder dahin zu bringen, wo er schon mal war und wo er auch wieder hingehört. Um dieses Ziel anzugehen, werde ich meine ganze Erfahrung einbringen und meinen ganzen Ehrgeiz. Halbe Sachen mache ich nicht.“

Die Aufgabe, die Hasan mit Feuereifer nun anpackt, ist alles andere als leicht. Hasan sagt dazu: „Wir müssen mit aller Kraft darauf hinarbeiten, dass die U19 und U17 möglichst rasch wieder in die NLZ-Liga aufsteigen. Nur so können wir Spieler mit TeBe-Identifikation ausbilden, die dann auch dem Männerteam weiterhelfen. Alles muss darauf ausgerichtet sein, maximalen Erfolg für den Verein als Gesamtes zu erreichen. Mit etwas Geduld und viel harter Arbeit werden wir das gemeinsam schaffen.“

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