Trotz Corona: Die F2 bleibt zuhause am Ball

Die Zeit ohne Fußball fällt uns wahrscheinlich allen nicht leicht – dem Nachwuchs geht es da nicht anders als dem Rest. Die jüngste TeBe-Mannschaft ist die F2-Jugend, die aus sechs- und siebenjährigen Jungs des Jahrgangs 2013 besteht. Das Trainerduo Thomas Kuhnt und Jörg Schliepkorte bemüht sich allerdings darum, dass die Spieler trotz Corona nicht ganz auf Tennis Borussia verzichten müssen.

Um den Kontakt unter den Kindern aufrechtzuerhalten, fanden während der Osterferien in zweitägigem Abstand über Skype Spielersitzungen mit kleinen Aufwärmübungen oder auch mal einem Fußballquiz statt. Die Jungs freuten sich jedes Mal auf den Termin und nahmen in Trainingsbekleidung vor dem Bildschirm Platz. Den richtigen Fußball, das Training auf der Hans-Rosenthal-Sportanlage, vermissen sie indes sehr.

Highlight war am Ostersamstag die Zuschaltung unseres ehemaligen Männerspielers und Kleinfeldtrainers Lennart Hartmann, der natürlich auch wegen seiner Bundesliga-Einsätze für die Jungs ein spannender Gesprächspartner war. Nach ein paar Aufwärmübungen haben die Spieler der F2 das folgende Interview mit Lenny Hartmann geführt:

Jonathan: Wie alt warst Du als Du mit dem Fußballspielen begonnen hast?

Ḿit dem Fußballspielen habe ich so mit vier, fünf Jahren angefangen.

Luca: Wie ist das so, vor so vielen Zuschauern zu spielen?

Ich war beim ersten großen Spiel vor vielen Zuschauer ganz aufgeregt und mein Herz hat geschlagen. Bei so vielen Zuschauern kann ich selbst den Mitspieler manchmal nicht hören, der neben mir steht. Es ist also anders als bei Euch, da Ihr während des Spiels Eure Mitspieler hören könnt.

Yassin: Wie viele Tore hast Du geschossen?

So genau weiß ich das gar nicht mehr.

Die Spieler der F2, Trainer Jörg Schliepkorte und Lennart Hartmann

Baran: Wieviel Tore hast Du für Tennis Borussia Berlin geschossen?

Ein paar mehr als in der Bundesliga. Es waren zwischen 2014 und 2016 zehn Tore und die meisten davon im Mommsenstadion.

Konstantin: Wie oft hast Du trainert?

Als ich so alt war wie Du, waren es zwei bis drei Mal die Woche. Ab der C-Jugend habe ich dann an jedem Tag trainiert, an dem kein Spiel war.

Phillip: Wie oft hast Du trainiert, um Profi zu werden?

Ich habe auch außerhalb des eigentlichen Trainings noch in den „Fußball-Käfigen“ in Berlin trainiert und gespielt.

Joao: Welcher Gegner war der schwerste?

Als Mannschaft der FC Liverpool in einem Freundschaftsspiel und als Gegenspieler Luis Gustafo (damals TSG Hoffenheim).

Spieler und Trainer haben sich dann noch mit ihrem Sportgruß von Lenny Hartmann verabschiedet:

„Lila, lila, lila!
Weiß, weiß, weiß!
TeBe vor, noch ein Tor!“

Wir grüßen mit dem kleinen Artikel alle Anhänger von Tennis Borussia Berlin. Bleibt gesund, wünschen Euch die Spieler der F2-Jugend und ihre Trainer!

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