AOK-Traditionsmasters: Ohne Punkte, mit Titel

Keine Punkte, aber trotzdem eine geglückte Premiere: Beim AOK-Traditionsmasters in der Max-Schmeling-Halle zeigten die TeBe-Allstars am Wochenende eine engagierte Leistung. Am Ende gab es für die Lila-Weißen sogar einen Titel zu bejubeln: Der aus Norrköping angereiste Benny Wendt wurde mit dem Ehrenpreis des Veranstalters ausgezeichnet.

Mit dem Schweden und seinem ehemaligen Teamkollegen Jürgen Schulz standen zwei Spieler aus Bundesligazeiten im Kader der Lila-Weißen. Neben ihnen liefen TeBe-Legenden wie Francisco Copado, Ansgar Brinkmann und Micha Fuß für Tennis Borussia auf.

Der Altersschnitt der Mannschaft lag über dem der übrigen Teams, zudem hatte die Truppe in der Form noch nie zusammengespielt – entsprechend schwer tat sie sich vor allem zu Beginn. Gegen den späteren Turniersieger Hertha BSC gab es zum Auftakt am Samstag eine 0:6-Niederlage.

Gegen Werder Bremen lief es im Anschluss schon besser: Chancenmäßig waren die Teams gleichauf, Dejan Raickovic konnte sogar das erste Turniertor für TeBe erzielen. Am Ende stand es trotzdem 1:2. Am Sonntag schließlich trafen die Lila-Weißen im letzten Gruppenspiel auf Union Berlin. Wieder gab es eine beinahe ausgeglichene Partie zu sehen, bei der Chancenverwertung haperte es aber. Francisco Copado konnte gegen die Köpenicker zwar einen Treffer erzielen, der Endstand lautete aber 1:4.

TeBe war damit ausgeschieden. Das Team, das durchaus ehrgeizig in die Spiele gegangen war, blickte nach Abpfiff aber schnell nach vorne: Nächstes Jahr wolle man wieder mitmachen, so der Tenor, und dann besser vorbereitet ins Turnier gehen. „Wir waren alle zufrieden mit dem Wochenende. Mit einem Sieg hätten wir uns vielleicht mehr gefreut, aber das holen wir nach – hundert Prozent“, sagte Mittelfeldspieler Abdul Ouakili.

Über 8.000 Zuschauer*innen in der Halle und zahlreiche weitere bei der Fernsehübertragung auf Sport1 sahen die Spiele der TeBe-Legenden, die mit dem Logo der Menschenrechtsorganisation HAWAR.help auf der Brust aufliefen. Bei den Spielern, die aus dem In- und Ausland angereist waren, bedanken wir uns herzlich – ebenso wie beim Veranstalter KÜHN Sportconsulting, der Tennis Borussia erstmals zum Turnier eingeladen hatte und damit nach eigenen Angaben die erfolgreichen Fanproteste rund um den „Caravan of Love“ im vergangenen Jahr honorieren wollte.

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