Pokalaus im Viertelfinale: 60 Minuten reichten nicht

Schade: Für TeBe ist im Viertelfinale des AOK-Landespokals Schluss. Gegen den designierten Drittliga-Aufsteiger FC Viktoria konnten die Lila-Weißen im ersten Pflichstpiel seit sieben Monaten zwar eine Stunde lang gut mithalten. Dann zeigten sich die Gastgeber, die in der laufenden Saison sowohl in der Liga als auch im Pokal ungeschlagen sind, allerdings deutlich abgeklärter.

Der Start ins Spiel, das am Samstag corona-bedingt vor leeren Rängen ausgetragen wurde, verlief für beide Teams durchwachsen. Nach der langen Pflichtspielpause war sowohl Viktoria als auch TeBe anzumerken, dass noch nicht alle Abläufe sitzen. Defensiv standen die Lila-Weißen, die den Ball zunächst selten in die gegnerische Hälfte brachten, aber relativ stabil. Klare Torchancen waren somit auch für Viktoria zunächst Mangelware.

Mit zunehmender Spieldauer wurde TeBe zwar aktiver, allerdings kam jetzt auch Viktoria dem Tor näher. In der ersten wirklich gefährlichen Szene des Spiels setzten die Gastgeber den Ball nach einer Flanke von der linken Seite knapp neben den Kasten (34. Minute). Rund zehn Minuten später musste TeBe-Keeper Fikisi in letzter Sekunde gegen Viktorias Falcao klären. Tennis Borussia kam in der 40. Minuten zum ersten Mal gefährlich vors gegnerische Tor. Nach Querpass von Amamoo stand Neuzugang Siakam allerdings im Abseits.

Nach der Halbzeitpause kamen dann eigentlich die Lila-Weißen besser aus der Kabine. In den ersten zehn Minuten der zweiten Hälfte drückte TeBe, ab der Strafraumlinie war gegen die dicht stehende Abwehr der Lichterfelder aber wenig auszurichten. Die größte Gelegenheit hatte folgerichtig Daoud Iraqi mit einem Schuss aus der zweiten Reihe, der knapp über die Latte strich (48. Minute).

Mitten in die Drangphase der Lila-Weißen hinein schlug dann Viktoria zu und entschied das Spiel mit zwei Toren innerhalb von nur sechs Minuten für sich. Nach einer Flanke von rechts stand zunächst Seiffert frei am linken Pfosten und köpfte zur Führung ein (59. Minute). In der 65. Minute erhöhte Daube mit einem strammen Schuss zum 2:0. Ab da passierte nicht mehr viel: Gegen jetzt tiefer stehende Gastgeber fand TeBe in der Offensive keine Mittel mehr. Stattdessen erhöhte Viktoria quasi mit dem Schlusspfiff in der 94. Minute auf 3:0.

Am Ende fiel die Niederlage damit vielleicht um ein Tor zu hoch aus. Da die Gastgeber vor allem vor dem Tor cleverer agierten, ziehen sie alles in allem aber verdient ins Halbfinale ein. Für TeBe ist die Saison nun beendet. Die nächste Regionalliga-Spielzeit startet voraussichtlich im Juli – dann hoffentlich wieder vor Publikum in den Stadien.

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