Gegen Optik gut ausgesehen

TeBe - Optik Rathenow 0:2 (0:1)

TeBe-Emblem

Mit einer deutlich verbesserten Leistung gegenüber der 1:4-Niederlage gegen Makkabi am Mittwoch kamen die Veilchen heute gegen den Oberliga-Dritten Optik Rathenow auch zu einem durchaus respektablen Ergebnis: Der klassenhöhere Testspielgegner musste sich vor knapp 100 Zuschauern auf der Hans-Rosenthal-Sportanlage mit einem 2:0-Sieg zufrieden geben.

Die Gäste wurden ihrer Favoritenrolle von Beginn an gerecht und kamen bereits in der ersten Minute erstmals gefährlich zum Abschluss, doch Dennis Rahden war auf dem Posten und konnte zur Ecke klären. Nach nicht einmal zehn Minuten zappelte der Ball das erste Mal im Netz des Borussen-Tores, doch der Treffer zählte nicht, da ein Optiker nach einem Pfostenschuss unter Zuhilfenahme des Arms abgestaubt hatte.

Anschließend fanden die Lila-Weißen besser ins Spiel. Bei eigenem Ballbesitz wurde das Spielgerät zunächst sicher in den eigenen Reihen gehalten und geduldig auf die Chance zum Spiel nach vorne gewartet. So kam manch gelungene Offensivaktion der Borussen zustande, einen wirklich gefährlicher Abschluss jedoch verhinderte ein ums andere Mal die Rathenower Abwehr. Erst in der 44. Spielminute gelang dem aufgerückten Harun Koca einmal ein als echte Chance zu bewertender Schuss vom Strafraumrand, der aber knapp am langen Pfosten vorbeistrich. Unmittelbar danach war es ein Foul Papi Ndombeles - inklusive anschließender überflüssiger Mecker-Karte - das den Westhavelländern den ihrem 1:0 führenden Freistoß einbrachte: Die Flanke aus dem rechten Halbfeld könnte Leroy mit der letzten Aktion der ersten Hälfte ungehindert aus Nahdistanz über die Linie drücken.

TeBe trat zur zweiten Halbzeit nahezu unverändert an. Lediglich Tom Kirstein lief nicht wieder auf. Für ihn rückte Ndombele auf die linke Außenverteidigerposition, den Platz auf dem rechten Flügel nahm der eingewechselte Marcus Benad ein. Die Borussen in der Folge mit ihrer stärksten Phase: Benad, Greinert und Krumnow kamen bald nach Wiederanpfiff zu Chancen, bevor der FSV die Lila-Weißen wieder besser in den Griff bekam. Nach einer Stunde Spielzeit tauchte Benny Hendschke noch einmal gefährlich vor dem Optik-Tor auf, sein Schuss wurde aber abgeblockt, fünf Minuten später fiel dann durch Turhans Kopfball aus spitzem Winkel der 2:0-Endstand für die Gäste, den auch Koca mit seiner versuchten Rettungsaktion auf der Linie nicht verhindern konnte.

Insgesamt konnten sich Leistung und Ergebnis gegen einen Oberligisten heute sehen lassen. Letzten Feinschliff kann Trainer Markus Schatte seinem Team dann am Dienstag angedeihen lassen, wenn um 19 Uhr beim BSV 92 im Stadion Wilmersdorf (Nebenplatz) der letzte Winterpausen-Test ansteht, bevor es heute in einer Woche im heimischen Mommsenstadion gegen den Frohnauer SC wieder um Punkte in der Berlin-Liga geht.

TeBe spielte mit: Rahden - Koca, Zimmermann, Dilber, Kirstein (46. Benad) - Ndombele, Greinert, Zemlin, Hendschke - Krumnow, Günes

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