Verdienter 4:1-Sieg in einem fulminanten Match

Der Dämpfer kam früh für die Veilchen: Nach einem schnellen Angriff der Zehlendorfer über rechts war es ausgerechnet Ex-Borusse Sebastian Huke, der den Ball nach einem scharfen Pass in den Rückraum gekonnt ins obere rechte Eck zum 0:1 schlenzte. Danach brauchte Lila-Weiß eine gefühlte Ewigkeit, um sich von diesem Schock zu erholen. Die Mannschaft wirkte verunsichert und konnte nur sehr vereinzelt gute Aktionen nach vorne zeigen. In dieser Phase hätte Hertha noch das eine oder andere Tor machen können, ja fast müssen. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld stürmten in der 19. Spielminute fünf Zehlendorfer gegen zwei Abwehrspieler aufs TeBe-Tor zu, vertändelten aber glücklicherweise in der Box noch den Ball.

Auf der anderen Seite trennten Lila-Weiß nur Zentimeter vom Ausgleich, als Önal mit einem Schuss aus knapp 20 Metern das Spielgerät an den Innenpfosten aber leider wieder ins Spielfeld hämmerte. Auch wenn Tennis insgesamt mehr Ballbesitz hatte, so konnte sich der F.C. bis dato die besseren Möglichkeiten erarbeiten. Zu oft versuchten es die Borussen mit hohen Bällen, die jedoch allesamt von der kompakten Hertha-Abwehr geklärt werden konnten. Die 1:0-Führung der Gäste war zu diesem Zeitpunkt daher durchaus verdient und blieb es auch bis zum Seitenwechsel.

Dennis Kutrieb musste in der Halbzeit reagieren, brachte Jagne für Mundi und bewies damit ein goldenes Händchen. Bereits in der 52. Minute netzte Bekai den Ball nach einer Ecke per Kopf zum 1:1-Ausgleich ein, um dann nur zwei Minuten später nach einem Konter mit einem satten aber platzierten Schuss ins Eck die Führung für Lila-Weiß zu markieren - unglaublich. Auch beim 3:1 (63. Minute) war Bekai nicht ganz unbeteiligt, als er nach einem guten Laufweg von einem blauen Verteidiger etwas unbeholfen im Sechzehner von den Beinen geholt wurde. Den anschließenden Strafstoß verwandelte Thiago ganz sicher rechts unten.

Spannend hätte es noch einmal werden können, als die Gäste nur drei Minuten später ebenfalls einen Strafstoß zugesprochen bekamen. Nun war es ausgerechnet Sebastian Huke, der den Elfmeter gut und gerne 2 Meter über den Kasten von Jugendspieler Ertugrul Aktas zimmerte - Glück für TeBe.
Auf der anderen Seite war der letzte Treffer der Veilchen zum 4:1-Endstand etwas fürs Auge. Mit einer tollen Kombination verschafften sich Bekai und Thiago den nötigen Raum und die Zeit, um zwei Mal auf den Kasten des Hertha-Keepers abzudrücken. Obschon er an beiden Schüssen dran war, so konnte er den zweiten Abschluss von Thiago nur noch in seinen eigenen Kasten lenken.

Wir sahen eine mental sehr starke Kutrieb-Truppe, die vor allem im zweiten Durchgang vor 512 zahlenden Zuschauern zu überzeugen wusste. Tennis Borussia Berlin drehte innerhalb von elf Minuten die Partie und sichert sich damit verdient die 3 Punkte gegen einen sehr starken Gegner. Bei 26 Zählern zieht Tennis mit dem SV Lichtenberg gleich, bleibt jedoch aufgrund der schlechteren Tordifferenz weiter auf Rang 2.
Doch auch der Tabellenführer steht an diesem Wochenende vor einer schweren Aufgabe, denn er muss beim SC Staaken antreten. Bereits im Pokal bewiesen die Spandauer, dass sie die Lichtenberger bezwingen können, als sie den SV aus dem Wettbewerb beförderten. Lassen wir uns überraschen.

Die nächste Partie bestreiten die Lila-Weißen am kommenden Freitag, den 02.11.2018 auswärts gegen den SV Altlüdersdorf. Wir zählen auch auswärts auf Euch.

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